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Nachrichten

Dienstag, 19. Oktober 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

GROSNY: Bei einem Angriff von mindestens sechs Untergrundkämpfern auf das Parlamentsgebäude der russischen Kaukasus-Teilrepublik Tschetschenien sind zahlreiche Menschen getötet worden. Unter ihnen sollen nach Informationen der russischen Nachrichtenagentur Interfax auch die Angreifer sein. Wie das Innenministerium in Moskau mitteilte, hatten die Aufständischen das Parlamentsgebäude in Grosny gestürmt und Geiseln genommen. Bei Schusswechseln mit den Angreifern seien auch mehrere Sicherheitskräfte getötet worden. Zudem hätten sich zwei der Rebellen in die Luft gesprengt und dabei weitere Menschen in den Tod gerissen. Die Leitung des Parlaments sei mit gepanzerten Fahrzeugen in Sicherheit gebracht worden, hieß es.

PARIS: In Frankreich gehen die Massenproteste und Streiks gegen die Rentenreform in eine neue Runde. Die Gewerkschaften erwarten wieder bis zu 3,5 Millionen Demonstranten. Wie bei den Aktionen zuvor müssen Flug- und Bahnreisende mit ausfallenden Verbindungen und Verspätungen rechnen. Landesweit soll rund ein Drittel der Flüge gestrichen werden. Auch gehen die Blockaden im Energiebereich weiter. An vielen Tankstellen gibt es keinen Kraftstoff mehr.

PARIS: Bundeskanzlerin Merkel, Frankreichs Präsident Sarkozy und der russische Staatschef Medwedew haben ihre Gespräche im französischen Badeort Deauville fortgesetzt. Im Mittelpunkt der Beratungen der drei Politiker steht die Sicherheitspolitik. Merkel und Sarkozy wollen Russland eng in die Vorbereitungen der anstehenden internationalen Gipfelrunden einbinden. Es geht unter anderem um den G20-Gipfel in Seoul und den NATO-Gipfel im November.

HALLE/SAALE: Bis zu einem Fünftel der Ausländer, die in Deutschland zur Teilnahme an Integrationskursen verpflichtet sind, nehmen daran nicht teil oder brechen die Maßnahme ab. Das hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mitgeteilt. Der "Mitteldeutschen Zeitung" sagte eine Sprecherin der Behörde, zehn Prozent der Menschen würden trotz einer entsprechenden Verpflichtung nicht oder nur teilweise an Integrationskursen teilnehmen. Rund 20 Prozent der zur Teilnahme Verpflichteten hätten den Integrationskurs nicht begonnen. Allerdings lasse sich die Zahl der Personen, die einen Integrationskurs tatsächlich abbrechen, nicht abschließend beziffern. Zurzeit nehmen nach diesen Angaben 140.000 Menschen an etwa 16.000 Kursen teil.

PEKING: Drei Tage nach dem Grubenunglück in China haben die Rettungskräfte die letzten sechs vermissten Bergleute tot geborgen. Damit stieg die Zahl der Todesopfer auf 37. Nach Berichten staatlicher Medien hatte am Samstag ein gewaltiger Gasausbruch das Unglück in der Mine in Yuzhou in der zentralchinesischen Provinz Henan ausgelöst.

NEW YORK: Ein Gericht in den USA hat vier Bürger des Landes für schuldig gesprochen, Anschläge geplant zu haben. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass die vier Männer Angriffe auf eine Synagoge im New Yorker Stadtteil Bronx und auf Militärflugzeuge im US-Bundesstaat New York geplant hatten. Die Gruppe war Ende Mai 2009 festgenommen worden. Sie war von der US-Bundespolizei FBI überwacht worden. Die Männer müssen nun mit lebenslangen Haftstrafen rechnen.

LONDON / BERLIN: Ein ICE der Deutschen Bahn hat erstmals den Tunnel unter dem Ärmelkanal durchquert und ist in der britischen Hauptstadt London angekommen. Das bestätigte ein Konzernsprecher. Der Hochgeschwindigkeitszug hatte zuvor erfolgreich einen Sicherheitstest mit Evakuierung im Tunnel bestanden. Der Test war notwendig, damit künftig auch die von Siemens gebauten ICE 3 durch die Röhre rollen können. Bisher durften nur Züge der Eurostar-Gruppe fahren. Die Bahn will bis Ende 2013 eine Hochgeschwindigkeitsverbindung nach England anbieten.

MANILA: Über den Nordosten der Philippinen ist der Taifun "Megi" mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 250 Stundenkilometern hinweggezogen. Durch den stärksten Wirbelsturm dort seit Jahrzehnten kamen nach jüngsten Meldungen mindestens zehn Menschen ums Leben. Ganze Landstriche wurden verwüstet. Es gab zahlreiche Erdrutsche. Am schlimmsten betroffen waren die Provinzen Cagayan und Isabela. Inzwischen ist der Taifun auf dem Weg nach China und Vietnam.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Viele Wolken, von Westen her verbreitet Regen. Südlich der Donau noch längere Zeit trocken. Tagestemperaturen sechs bis zwölf Grad Celsius.

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