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Nachrichten

Dienstag, 13. April 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

WARSCHAU: Der am Samstag bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommene polnische Präsident Kaczynski wird am Sonntag mit einem Staatsbegräbnis beigesetzt. Kaczynski werde gemeinsam mit seiner - bei den Polen sehr beliebten - Frau Maria beerdigt, teilte das polnische Präsidentenbüro mit. Am Samstag findet eine Trauerfeier für alle 96 Opfer der Flugzeugkatastrophe statt. - Der Leichnam von Kacynski soll im Laufe dieses Dienstags im Präsidentenpalast in Warschau im Sarg öffentlich aufgebahrt werden. - Die Präsidentenmaschine war am Samstag beim Landeversuch auf dem Flughafen von Smolensk im Westen Russlands abgestürzt.

BISCHKEK: Nach dem gewaltsamen Umsturz in Kirgisistan hat die Übergangsregierung dem geflohenen Präsidenten Bakijew ein Ultimatum gestellt. Wenn er sich nicht noch an diesem Dienstag den Behörden stelle, würden Spezialeinheiten geschickt, um ihn festzunehmen, sagte der für die Sicherheit zuständige Minister Beknasarow. - Bakijew hat sich nach dem Volksaufstand in der vergangenen Woche in seine Heimatregion Dschalalabad zurückgezogen, wo er zahlreiche Anhänger um sich geschart hat. Einen Rücktritt lehnt er ab.

GAZA-STADT: Israelische Soldaten haben bei einem Feuergefecht an der Grenze zum Gazastreifen einen militanten Palästinenser getötet. Anfänglich war von bis zu vier Toten bei dem Schusswechsel die Rede gewesen. Die militante Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad erklärte, es sei zu dem Gefecht gekommen, nachdem die israelischen Soldaten in ein Gebiet östlich des Al-Bureidsch-Flüchtlingslagers im zentralen Gazastreifen vorgedrungen seien. Eine israelische Armeesprecherin sagte dagegen, die Soldaten hätten bei einer Patrouille an der Grenze eine Gruppe militanter Palästinenser gesehen, die im Bereich des Kissufim-Grenzübergangs Sprengsätze legen wollten.

WASHINGTON: Zum Auftakt des Gipfels über nukleare Sicherheit hat US-Präsident Obama zu spezifischen und konkreten Schritten aufgerufen, um atomares Material vor dem Zugriff vor Terroristen zu schützen. Sein Ziel sei es, die Welt etwas sicherer zu machen, erklärte er bei dem Treffen in Washington, an dem Spitzenvertreter von 47 Staaten teilnehmen. Bundeskanzlerin Merkel forderte, auch über die Sicherung schwach radioaktiven Materials zu sprechen, mit dem sogenannte schmutzige Bomben gebaut werden können. - Unmittelbar vor Beginn des Gipfels gab es bereits einen ersten Erfolg. Der Präsident der Ukraine, Janukowitsch, erklärte bei einem Treffen mit Obama, alles hoch angereicherte Uran in der ehemaligen Sowjetrepublik solle bis 2012 unschädlich gemacht werden. Das Washingtoner Treffen geht an diesem Dienstag zu Ende.

WASHINGTON: Die Volksrepublik China ist nach US-Angaben bereit, bei möglichen neuen Sanktionen gegen den Iran wegen dessen Atomprogramm mit den Vereinigten Staaten zusammenzuarbeiten. Dies teilte ein Regierungsvertreter in Washington nach einem Treffen von US-Präsident Obama mit dem chinesischen Staats- und Parteichef Hu mit. Ein Sprecher Hus betonte allerdings, China sehe in Dialog und Verhandlungen weiter den besten Weg zur Lösung des Atomkonflikts.

MÜNCHEN: In der bayerischen Landeshauptstadt hat ein erster Prozess im Zusammenhang mit dem tödlichen Angriff auf den Geschäftsmann Dominik Brunner an einer S-Bahn-Haltestelle begonnen. Dem 17-jährigen Angeklagten wird vorgeworfen, im September 2009 zusammen mit zwei Jugendlichen in der S-Bahn Kinder bedroht zu haben. Brunner hatte sich schützend vor die Kinder gestellt und war von den beiden Jugendlichen zu Tode geprügelt worden. Der Angeklagte war an dieser Tat nicht beteiligt. Ihm werden gefährliche Körperverletzung und räuberische Erpressung vorgeworfen.

WIESBADEN: Der Preisauftrieb in Deutschland hat sich im März so stark beschleunigt wie seit einem Jahr nicht mehr. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, kletterte die Inflationsrate auf 1,1 Prozent, nach 0,6 Prozent im Februar. Für den Anstieg seien vor allem höhere Preise für Benzin, Diesel und Heizöl verantwortlich, so die Wiesbadener Statistiker.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: In der Nordhälfte aufgeheitert und kaum Schauer. Vom Vogtland bis zum Hunsrück und südlich des Mains mehr Wolken als Sonne und gelegentlich Regen. Temperaturen neun bis 16 Grad Celsius.

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