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Kultur

Die Wikinger erobern Berlin

Im Berliner Gropius-Bau eröffnet am 9. September 2014 die Ausstellung "Die Wikinger". Neben noch nie gezeigten Artefakten bietet die Schau eine besondere Attraktion: Den Nachbau eines Wikingerschiffs.

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Der "Seehengst von Glendalough"

"Havhingsten fra Glendalough" (Seehengst von Glendalough) ist der Name des 37 Meter langen Kriegsschiffes, das vor dem Martin-Gropius-Bau auf der Spree vor Anker liegt. Es ist der Nachbau des längsten bekannten Schiffes aus der Zeit der Wikinger - eine Leihgabe der dänischen Stadt Roskilde. Das Schiff soll als zentrales Symbol das Publikum in die Ausstellung locken.

Im Martin-Gropius-Bau können die Besucher das echte Wrack eines Wikingerschiffes betrachten, außerdem wird während der gesamten Ausstellung ein Schiff mit Originaltechniken nachgebaut.

Krieg, Macht und Herrschaft

"Die Wikinger" zeigt das alte nordische Volk nicht nur als Krieger und Seeräuber, sondern auch als Händler und Siedler, die bis nach Nordamerika im Westen und bis an die Schwarzmeerküste im Osten gelangten. Die Schau zeigt den Austausch der Wikinger mit den fremden Kulturen, auf die sie während ihrer Reisen gestoßen waren, außerdem eine einzigartige Sammlung bedeutender Ausgrabungsfunde, die so noch nie der Öffentlichkeit präsentiert wurden.

Die Ausstellung ist in mehrere Themenbereiche gegliedert, die dem Besucher die Kultur der Wikinger nahebringen: Es geht um Krieg, Macht und Rituale, aber auch um den Alltag. So gibt es neben Waffenfunden auch reiche Grabausstattungen hochgestellter Persönlichkeiten zu sehen.

Die Ausstellung dauert bis zum 4. Januar 2015.

sw/nf (SMB/dpa)

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