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Kultur

Die Welt heißt 2011 willkommen

Feuerwerk, viel Sekt und gute Laune: Milliarden Menschen auf dem Globus haben das neue Jahr begrüßt. Die größte Silvesterparty Deutschlands fand wieder in Berlin statt.

Feuerwerk am Brandenburger Tor in Berlin (Foto: dapd)

Spektakel: Das Feuerwerk am Brandenburger Tor

In der deutschen Hauptstadt kamen nach Angaben der Veranstalter rund eine Million Menschen am Brandenburger Tor zusammen, um sich pünktlich um Mitternacht in die Arme zu fallen. Unter dem Motto "Architektur am Himmel" erhellte ein Feuerwerk des Künstlers Gert Hof fast 15 Minuten lang den historischen Schauplatz in Berlin-Mitte. Auch andernorts in Deutschland stiegen unzählige Raketen in den Himmel. Zwar waren Feuerwehren und die Polizei in zahlreichen Regionen im Dauereinsatz, größe Zwischenfälle wurden aber nicht gemeldet.

Partygäste vor dem Brandenburger Tor (Foto: AP)

Bester Stimmung: Besucher der größten Silvesterparty Deutschlands

Auch in anderen europäischen Metropolen strömten Menschenmassen zu öffentlichen Feiern. In London hielt auch der Nebel die Besucher nicht davon ab, für das Feuerwerk an der Themse Schlange zu stehen. In Paris drängelten sich die Menschen vor allem auf der Prachtmeile Champs-Elysées. Auf ein buntes Spektakel am Himmel musste in der Stadt an der Seine allerdings verzichtet werden. Feuerwerkskörper waren verboten, um Brände und Verletzte zu vermeiden. Im krisengeplagten Griechenland blieben Riesenfeuerwerke in diesem Jahr ebenfalls aus: Angesichts der Finanznot wurde auch an den Feierlichkeiten gespart.

Feierlaune trotz Blizzard

Auf dem Times Square in New York beobachten Hunderttausende Menschen, wie traditionell eine Glitzerkugel über ihren Köpfen herabgelassen wurde. Der Winterdienst der US-Metropole hatte in den Tagen zuvor hart daran gearbeitet, den Platz mit den vielen bunten Leuchtreklamen im Herzen Manhattans vom Schnee zu befreien. Vor knapp einer Woche hatte ein Blizzard über New York mehr als 80 Zentimeter Neuschnee abgeladen.

Angenehmere Temperaturen herrschten in Rio de Janeiro, wo die Partygänger den Strand von Copacabana bevölkerten. Sie bekamen dort nicht nur ein Feuerwerk, sondern auch erstmals das Logo für die 2016 in Rio geplanten Olympischen Spiele zu sehen.

Kiribati macht den Anfang

Begonnen hatte das neue Jahr 2011 bereits am Freitag um genau 11 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) - und zwar im Pazifikstaat Kiribati. Drei Stunden später wurde dann in der australischen Hafenstadt Sydney der Jahreswechsel mit einem Riesenfeuerwerk zelebriert - angeblich dem teuersten und größten der Welt.

Feuerwerk in Sydney (Foto: AP)

Das Feuerwerk in Sydney soll fünf Millionen Dollar gekostet haben

Gefeiert wurde auch auf der Internationalen Raumstation ISS: In der Silvesternacht überquerte die Internationale Raumstation gleich 16 Mal die Datumsgrenze. Nicht gefeiert wurde hingegen in China, da dort das neue Jahr nach dem chinesischen Mondkalender dieses Mal erst am 3. Februar begrüßt wird.

Autor: Christian Walz (dpa, afp)
Redaktion: Walter Lausch

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