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Sport

Die weiße Diktatur

Schocktreffer: Weniger als acht Sekunden nach Spielbeginn hat Joseba Llorente vom spanischen Erstligisten Real Valladolid das erste Tor gegen Espanyol Barcelona erzielt - knapp am Weltrekord vorbei.

Joseba Llorente (r., Archivbild), Quelle: AP

Joseba Llorente (r., Archivbild)

Podolski muss bleiben

Ottmar Hitzfeld hat den Gedankenspielen von Bayern-Manager Uli Hoeneß über eine mögliche Ausleihe von Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski eine Absage erteilt. Der 59-Jährige will in seiner letzten Halbserie als Cheftrainer des FC Bayern München keinen personellen Engpass in der Offensiv-Abteilung des Bundesliga-Tabellenführers riskieren. "Wir haben nur vier Stürmer - und wie schnell ist etwas passiert", sagte Hitzfeld am Montag (21.01.2008). Angeblich interessiert sich Manchester City für ein Leihgeschäft.

Reals Diktatur

Niemand scheint Real Madrid auf seinem Siegeszug zur spanischen Fußballmeisterschaft aufhalten zu können. Im Lokalderby bei Atlético Madrid nahm das Team von Trainer Bernd Schuster die Hürde auf dem Weg zur Titelverteidigung mit einer Leichtigkeit, dass den Rivalen unheimlich wurde. Den "Königlichen" reichte bei Atlético eine Halbzeit zu einem ungefährdeten 2:0-Sieg. Das Schuster-Team dominiert die spanische Liga so souverän, dass die Zeitung "El Mundo" unter Anspielung auf Reals Trikotfarbe von einer "weißen Diktatur" spricht.

Rücktrittsdrohung beim Africa-Cup

Bei der Fußball-Nationalmannschaft Benins hat der deutsche Trainer Reinhard Fabisch vor dem ersten Spiel beim Afrika-Cup gegen Mali am Montag mit einer Rücktritts-Androhung für Wirbel gesorgt. Der Ex-Profi von Borussia Dortmund stellte im Streit um Benins besten Spieler Mouritala Ogoubiyi klar, er werde den von ihm aussortierten Tunesien-Legionär nicht in den Kader zurückholen. Sollte dies der nationale Fußball-Verbandes (FBF) verlangen, werde er sein erst im Dezember aufgenommenes Amt zur Verfügung stellen. Ogoubiyi habe sich "gegenüber mir und dem Team respektlos verhalten. Kein Trainer kann so etwas akzeptieren". Ogoubiyi war unter anderem nicht wie alle anderen Spieler bei der traditionellen Flaggen-Übergabe am Präsidenten-Palast im Vorfeld des Afrika-Cups anwesend gewesen.

Russische Clubs wollen in London spielen

Spitzenklubs der ersten russischen Fußball-Liga planen die Austragung von Punktspielen in London. Meister Zenit St. Petersburg und FK Moskau als Viertplatzierter der im vergangenen November abgelaufenen Saison befinden sich bereits in Gesprächen. Grund für das Gastspiel ist die steigende Zahl der in der englischen Hauptstadt lebenden Russen, denen man attraktiven Fußball aus ihrer Heimat bieten und gleichzeitig Werbung für Russlands höchste Liga betreiben will.

Ivorer wollen Stielike behalten

Der Fußball-Verband der Elfenbeinküste FIF plant weiterhin mit Trainer Ulli Stielike. Die Afrikaner wollen dem ehemaligen deutschen Fußball-Nationalspieler, der am 10. Januar wegen einer schweren Lungenerkrankung seines Sohnes Michael als Nationaltrainer der Ivorer zurückgetreten war, einen Vertrag für die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika anbieten. "Wir wollen nach dem Afrika-Cup mit Stielike Gespräche führen und ihn fragen, ob er uns durch die WM-Qualifikation führt", sagte FIF-Präsident Hequard Quattara. Nachdem Stielike zurückgetreten war, hatte der Franzose Gerard Gili das Traineramt übernommen und betreut die "Elefanten" seit Sonntag in Ghana beim Afrika-Cup.

Ein Tor in weniger als acht Sekunden

Joseba Llorente vom spanischen Erstligisten Real Valladolid erzielte einen der schnellsten Treffer in der Fußballgeschichte. In Spanien war sein Tor im Punktspiel gegen Espanyol Barcelona wahrscheinlich das schnellste in der Geschichte der Liga. Allerdings gehen die Angaben über die genaue Zeit auseinander. Die Zeitung "El País" sprach am Montag von 7,42 Sekunden. Das Sportblatt "Marca" hatte vom Anpfiff bis zum Torerfolg 7,82 Sekunden gestoppt, "As" gar nur sechs. Der bisherige Rekordhalter in der Primera División war der Uruguayer Darío Silva, der im Jahr 2000 für den FC Málaga in der Partie gegen Valladolid nach acht Sekunden erfolgreich war. Die spanische Nachrichtenagentur EFE stellte den Rekord von Llorente allerdings in Frage. Sie geht davon aus, dass der Treffer des 28-jährigen Basken nur der zweitschnellste war und Darío Silva weiterhin Rekordhalter ist. (stu)