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Deutschland

Die Wahl zum Bundespräsidenten 2004

Oberster Repräsentant, moralische Instanz: Der Bundespräsident prägt die politische Kultur Deutschlands. Am 23. Mai wird der Nachfolger von Johannes Rau gewählt. Ein DW-World-Dossier.

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Wer wird Bundespräsident? Gesine Schwan, Kandidatin von Rot-Grün und Horst Köhler, nominiert von CDU/CSU und FDP.

Mit der Wahl zum Bundespräsidenten 2004 endet eine "Tradition": Von Theodor Heuss bis Johannes Rau waren die Bundespräsidenten Vollblutpolitiker, bevor sie das höchste Staatsamt einnahmen, oder bekleideten wie Roman Herzog ein hohes Staatsamt. Für den Nachfolger von Johannes Rau gilt das nicht unbedingt.

Der Volkswirt Köhler, nominiert von CDU/CSU und FDP, war zuletzt Präsident des Internationalen Währungsfonds (IWF). Seine Gegenkandidatin von Rot-Grün, Gesine Schwan, ist die amtierende Präsidentin der Universität Viadrina in Frankfurt/Oder.

Mit diesem Dossier bietet Ihnen DW-WORLD Informationen zu den Kandidaten und zum Wahlablauf sowie einen Rückblick auf die Ära Rau und weiteres Hintergrundmaterial.

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