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Wort der Woche

Die Unkosten

Wenn man Unkosten gehabt hat, dann kann das schnell teuer werden. Das klingt zwar absurd, ist aber die traurige Wahrheit.

ein Fünf- ein Zehn- und ein Zwanzig-Euro-Geldschein stecken in einer Hosentasche.

Unkosten können schnell zu hohen Kosten führen

Das Wort Unkosten klingt erstmal gut, denn die Vorsilbe un- bedeutet ja eigentlich, dass etwas nicht existiert. Aber Unkosten sind alles andere, als kostenlos, sondern ihr eigenes Gegenteil. Wenn jemand Unkosten hat, dann zahlt er nämlich weder gar nichts, noch ganz wenig, sondern eine ganze Menge Geld für etwas. Sagt jemand zu seinem Freund: „Du hast dich aber in Unkosten gestürzt“, will er damit sagen, dass der Freund mehr Geld ausgegeben hat, als nötig oder angemessen gewesen wäre. Auch in der Amtssprache wird das Wort Unkosten gerne benutzt. Wenn man für etwas Geld bezahlen soll, das eigentlich auch kostenlos angeboten werden könnte, dann spricht man gerne von einem kleinen Unkostenbeitrag. Unkosten ist also eigentlich ein Unwort – so werden nämlich Wörter bezeichnet, die als geschmacklos gelten oder das, was sie beschreiben, stark beschönigen.

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