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"Die Ukraine kann ein demokratischer Staat sein"

Die Geschehnisse in der Ukraine seit den Wahlen beschäftigten in der vergangenen Woche die User von DW-WORLD besonders stark. Doch auch die Lage im Irak und ein Sozialsiegel für Spielzeug sind Themen.

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Wahl in der Ukraine

Der Wille des Volkes ist tatsächlich Viktor Juschtschenko. Sie sollten Kiew und die ukrainische Jugend in dem Moment sehen, die nie zuvor so politisch engagiert war. Es ist keine Wahl zwischen Russland und dem Westen. Es ist eine Wahl zwischen der Demokratie und der alten Macht. Es wird um das Recht der Selbstbestimmung der ukrainischen Bürger gekämpft. Wir haben das Recht, den Präsidenten zu haben, den wir gewählt haben. Olena

Ich finde, dass die Wahlen in der Ukraine etwas Wichtiges ändern können. Ich habe auch Angst, weil es so chaotisch stattfindet. Ich glaube aber stark, dass die Ukraine ein demokratischer Staat sein kann wie Polen und den Kampf mit einem Regime gewinnen kann. Maciej Szczotka

Der Oppositionsführer Juschtschenko hat meines Erachtens gewonnen. Die EU und die Bundesrepublik sollten ihn unterstützen und als Präsidenten anerkennen. Dem Versuch Russlands, mit Hilfe krimineller Politiker ehemalige Sowjetrepubliken wie die Ukraine unter seine Kontrolle zu bringen, muss entgegengetreten werden. Michael Bertha

Die EU muss die Wahlfälschungen entschieden kritisieren. Es schadet dem Ansehen der EU, wenn sie Beitrittsverhandlungen mit der Türkei aufnehmen will und gleichzeitig in einem anderen Land, welches kulturell Europa näher steht, zu offensichtlichem Unrecht nur mit halbem Herzen Kritik anbringt. Markus Mentzel

Die EU und die internationale Gemeinschaft müssen die Wahlergebnisse nicht anerkennen und uns dabei unterstützen eine demokratische Wahl durchzuführen ohne jegliches Zögern gegenüber Putin. Das "Bruderland" macht uns zum wiederholten Mal zu schaffen! Wir möchten mit Russland und mit der EU zusammenarbeiten, und nicht abhängig sein! Spezielle Einheiten Russlands stehen jetzt in Kiew in einem unabhängigen, souveränen Land! Und das vor den offiziellen Wahlergebnissen! Das haben unser jetziger Präsident und sein Nachfolger Janukowitsch zugelassen. Was haben wir nach den Wahlen zu erwarten? Maksym

Fokus Irak

Die Freiheit ist nicht nur im Irak bedroht, sondern auch in den USA nicht mehr vorhanden! Ein Trauerspiel, was sich Herr Bush da leistet. Klaus Windmüller

Sicherlich sollten zur Irak-Konferenz auch die Widerstandskämpfer eingeladen werden. Erstens wird man das allerdings nicht tun, und zweitens bestünde für diese Gruppen die konkrete Gefahr, während ihrer Anfahrt oder Abreise verhaftet oder erschossen zu werden. Den USA würde ich auf alle Fälle nicht mehr vertrauen. Dieter Bornschlegel

Sozialsiegel für Spielzeug

Die Idee, ein Prüfsiegel für die Herstellung von Spielwaren unter dem sozialen Aspekt für die ArbeiterInnen finde ich eine ganz tolle Idee. Wer sollte diesen armen Menschen helfen, wenn nicht wir, die wir die Waren beziehen? Ich war vor Jahren in China und habe gesehen, unter welch menschenunwürdigen Bedingungen die Frauen dort arbeiten mussten. Ich kann mir vorstellen, dass es heute noch viel schlimmer geworden ist, wo der Druck aus dem Westen kommt und die Preise bei der Globalisierung immer tiefer gepokert werden. Doris Wroblewski

Nachdem ich jetzt schon den zweiten Artikel über die Arbeitsbedingungen in China gelesen habe, werde ich ohne entsprechende Kennzeichnung nichts mehr mit "Made in China" erwerben. Ein solches Siegel wäre nur dann hilfreich, wenn die Kontrollen unangemeldet und durch unabhängige Institutionen durchgeführt werden. Heike Schelkle

Ich würde Spielzeug aus China mit Sozialsiegel kaufen, aber es geht in diesem Fall nur um ein Teilproblem, wir brauchen allgemeinverbindliche Sozialstandards. Es geht nicht an, das Unternehmen, die ihre Mitarbeiter gesundheitlich und finanziell ausbeuten auch noch durch höheren Gewinn belohnt werden. Matthias Fiege

Ja zu Spielsachen mit Sozialsiegel. Doch nur, wenn sie in Deutschland hergestellt werden und hier Arbeitsplätze entstehen und nicht abgebaut werden! Hald

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  • Datum 27.11.2004
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  • Permalink http://p.dw.com/p/5uWJ
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