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Kultur

Die Teilnehmer der Kotzebue-Expedition

Die Biographie der Teilnehmer

Otto von Kotzebue

Otto von Kotzebue wird 1788 in eine wohlhabende deutsche Familie in Estland geboren. Sein Vater, August Friedrich von Kotzebue, ist ein bekannter deutscher Hoftheaterdichter. Bereits im Alter von sieben Jahren tritt Otto von Kotzebue in das Kadettenkorps der Marine ein. Mit 15 Jahren nimmt ihn Kapitän Johann von Krusenstern auf die erste russische Weltumsegelung mit.

Neun Jahre später, 1815, darf er selbst als Kapitän der Rurik eine Weltumsegelung leiten. Er durchquert mit seinem Schiff die Bering-Straße und entdeckt die nach ihm benannte Meerenge, Kotzebue Sund. Eine weitere erfolgreiche Weltumsegelung führt Kotzebue zwischen 1823 und 1826 erfolgreich durch. Auf seinen Reisen kartographiert er über 400 neue Inseln in der Südsee und detailliert die Karten der sibirischen Küste. Mit 42 Jahren setzt sich Kotzebue zur Ruhe. Er stirbt 1846 im Alter von 58 Jahren.

Adelbert Chamisso

Am 30. Januar 1781 kommt Adelbert Chamisso auf Schloss Boncourt in der Champagne zur Welt. In den Wirren der Französischen Revolution flieht die königstreue Familie de Chamisso ins Ausland, 1795 lässt sie sich in Berlin nieder. Adelbert Chamisso dient hier als Offizier in der preußischen Armee.

Nach seiner Entlassung aus dem Militär nimmt Chamisso am literarischen Zirkel der berühmten Schriftstellerin Frau von Stael in Genf teil. In Genf entdeckt er auch seine Liebe zur Botanik. Nach Berlin zurückgekehrt, beginnt er so 1812 ein naturwissenschaftliches Studium. In Berlin entsteht auch eine seiner bekanntesten Erzählungen: "Peter Schlemihls wundersame Geschichte".

Von 1815 bis 1818 begleitet Chamisso Kotzebue auf einer Weltumsegelung, von der er in seinem Buch "Reise um die Welt" berichtet. In Berlin gilt er nach seiner Rückkehr als einer der herausragenden Schriftsteller der romantischen deutschen Schule. 1819 nimmt Chamisso eine Stelle als Assistent im Botanischen Garten, später die des Direktors des Herbariums an. Er stirbt 1838 in Berlin.

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