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Wort der Woche

Die Stilblüte

Stilblüten brauchen kein Wasser, sie halten dennoch oft sehr lange. Und Menschen erfreuen sich an ihnen – auch wenn es keine Blumen sind.

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Die Stilblüte

Bitteschön, ein bunter Strauß Stilblüten! „Leider bekomme ich keine Katze, weil meine Mutter einen Vogel hat.“ Oder: „Wenn man kurzsichtig ist, geht man zum Optimisten.“ Eine Stilblüte ist keine besondere Blume, sondern eine seltsame Formulierung. Diese kann ungewollt komisch wirken, weil zum Beispiel ein Satz eine doppelte Bedeutung hat oder ein falsches Wort gewählt wurde. Die Redewendung einen Vogel haben bedeutet, dass jemand spinnt, und man geht zum Optiker, wenn man nicht weit gucken kann und eine Brille braucht. Als Meister der Stilblüte galt übrigens der deutsche Gymnasiallehrer Johann Georg August Galletti. Er wurde bekannt durch unzählige komische Formulierungen wie diese: „Der mathematische Punkt ist ein Winkel, dem man beide Schenkel ausgerissen hat.“ Obwohl es sich also nicht um echte Blumen handelt, können Stilblüten uns aber dennoch genauso viel Freude machen. Nur anders eben.

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