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Ostmitteleuropa

"Die Slowakei hat keinen Fehler gemacht"

– Slowakischer Premier weist französische Kritik zurück

Bratislava, 19.2.2003, RADIO SLOWAKEI, deutsch

Der slowakische Premierminister Mikulas Dzurinda hat in Brüssel begrüßt, dass sich die europäischen Fünfzehn auf einen gemeinsamen Standpunkt zur Lösung der Irak-Krise einigten.

Zugleich wies er die auf die EU-Kandidatenländer gerichtete Kritik des französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac ab. Chirac bezeichnete die proamerikanischen Einstellungen der Kandidaten als ein unverantwortliches, leichtsinniges und gefährliches Benehmen. Laut Premier Dzurinda machte die Slowakei mit ihrer Haltung zur Irak-Krise keinen Fehler und beantwortete die Aufforderung der USA wie ein souveränes Land. "Wir haben das Recht auf eine eigene Meinung und tragen dafür die Verantwortung," sagte Dzurinda vor den Journalisten in Brüssel. Zugleich betonte er, dass die Slowakei sich um die gemeinsame Politik im Rahmen der EU bemühen wird. Auf die Kritik Chiracs, dass die Kandidatenländer ihre Einstellungen mit der EU abstimmen sollten, antwortete Dzurinda, er würde es begrüßen, wenn der Gipfel zum Thema Irak schon früher stattgefunden hätte. Dazu sei es aber leider nicht gekommen.

Auch der Chef des Europaparlaments Pat Cox stellte sich an die Seite der Kandidatenländer. Laut Jan Figel, dem Hauptunterhändler der Slowakei für EU-Angelegenheiten, sei die Position Cox‘ ein Beweis dafür, dass ihn der Beitrag der Kandidatenländer zur Einigung der Außen- und Sicherheitspolitik der EU überzeugt. (fp)

  • Datum 20.02.2003
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