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Film

Die schlechtesten Filme des Jahres

Mit der "Goldenen Himbeere" werden die miesesten Leistungen Hollywoods gekürt. Zu den Abräumern gehörte "Batman v Superman" - schlechtester Film wurde jedoch ein anderer.

Der deutsche Regisseur Roland Emmerich kann aufatmen. Mit seinem Science-Fiction-Film "Independence Day: Wiederkehr" ist er gleich fünf Mal für den US-Schundpreis "Goldene Himbeere" nominiert gewesen, er hat dennoch keine einzige der Spott-Trophäen verliehen bekommen.

Roland Emmerich bei der Premiere von Independence Day 2 (Reuters/D. Moloshok)

Roland Emmerich bei der Premiere von Independence Day 2

Die Abräumer dieses Jahres: Der Actionstreifen "Batman versus Superman: Dawn of Justice" und die von Kritikern verrissene rechtskonservative Dokumentation "Hillary's America: The Secret History of the Democratic Party" von Dinesh D'Souza. Beide holten je vier "Razzie"-Preise, wie die Verleiher in einer Videobotschaft mitteilten.

D'Souza erhielt allerdings die wichtigeren Preise: Schlechtester Film, schlechtester Regisseur, schlechtester Schauspieler und schlechteste Schauspielerin. "Das ist absolut fantastisch", sagte D'Souza in einer Videobotschaft. "Meine Zuschauer lieben die Tatsache, dass ihr mich hasst. Danke!" 

"Batman v Superman" gewann unter anderem in den Kategorien schlechtestes Remake und schlechtestes Drehbuch. Jesse Eisenberg sicherte sich für seine Nebenrolle in dem Film ebenfalls einen Preis. Ben Stillers "Zoolander No. 2" brachte Nebendarstellerin Kristen Wiig einen Razzie-Award ein.

Mit diesem Preis prahlt kaum ein Filmschaffender (Getty Images/Hulton Archive)

Mit diesem Preis prahlt kaum ein Filmschaffender

Die Razzies wurden 1980 von dem Cineasten John Wilson als Gegenstück zur glanzvollen Oscar-Verleihung ins Leben gerufen. Rund tausend Mitglieder des Verbands, darunter Filmkritiker, stimmten ab. Die "Gewinner" werden traditionell am Tag vor der Oscar-Verleihung bekanntgegeben.

stu/haz (ap, dpa)

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