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Kultur

Die Schlacht des Jahres

Nur der Titel "Battle of the Year" erinnert an die Wurzeln dessen, was am 17. November 9000 Jugendliche nach Braunschweig pilgern ließ. Zum elften Mal fanden dort die Breakdance-Weltmeisterschaften statt.

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Graffities sind die Markenzeichen der Szene

Mitte der 70er fing alles an. DJ-Legende Afrika Bambaataa gründete die erste Breakdance-Crew: "The Zulu Kings". Er wollte Streetgangs dazu bewegen, Streit durch Tanzen auszutragen - anstatt sich gegenseitig abzumurksen.

Das klappte leider nicht immer. Was jedoch klappte, war eine riesengroße Begeisterung für diesen Straßensport zu entfachen. In nur kurzer Zeit entwickelte sich aus dem "unterbrochenen Tanzen" eine eigene Underground-Kultur, die alsbald vom Mainstream aufgesogen wurde.

Anfang der 80er schwappten die ersten Bilder von Break-Akrobaten wie der Rock Steady Crew aus New York über den großen Teich und fanden europaweit tausende Nachahmer - unterstützt vom Musiksender MTV, der gerade ansetzte, sich seine erste Fan-Generation heranzuziehen.

Das Jahr 1984 markiert den vorläufigen Höhepunkt der Bewegung in Europa. Dann spaltete sich die Bewegung auf. Die Hiphoper machten Karriere - Generationenwechsel.

Die zweite Welle

Seit Ende der 90er Jahre erleben die 80er ein Revival, und damit auch der Breakdance. B-Boys (Boys, die gerne Breaken) treffen sich in Sportstudios oder auf privaten Parties. Sie trainieren ihre Körper, bis sie einen Backflipp (Rückwärtssprung kopfüber) oder Headspin (wilder Kreisel auf dem Kopf) beherrschen. Ihre Gelenke und Bänder werden dabei genau so stark belastet wie die von Leistungssportlern.

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