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Reise

Die Schöne an der Havel

Brandenburg an der Havel, rund 70 Kilometer westlich von Berlin gelegen, ist eine Stadt des Wassers. Zahlreiche Seen und Flussarme geben dem Ort seinen Charme.

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An der Anlegestelle für die Ausflugsschiffe steht die Johanniskirche

Brandenburg mit Venedig zu vergleichen, ist sicher etwas weit hergeholt. Aber Wasser gibt es hier mindestens ebenso viel, und - im Unterschied zu Venedig - ist das Wasser sauber und verlockt geradezu zum Reinspringen. An heißen Sommertagen tauchen die Brandenburger gerne in das kühle Nass des Sees ein.

Die Stadt des Wassers

Neben dem Beetzsee bieten rund um Brandenburg zahlreiche andere Seen und Flussarme die Möglichkeit, Wassersport zu treiben oder einfach nur die Idylle zu genießen. Die nahe Umgebung ist für Segler, Ruderer, Badenixen, Angler, Picknicker und Wanderer ein wahres Paradies. Und auch im Winter, wenn die Seen zufrieren, begeben sich die Brandenburger aufs Glatteis, laufen Schlittschuh oder spielen Eishockey.

Die Seen und Flüsse spielten schon immer eine große Rolle für Brandenburg, bereits vor mehr als tausend Jahren blickten die ersten Siedler auf die glitzernden Wasseroberflächen. Im Mittelalter verdankten ihnen viele märkischen Städte, darunter das damalige Fischerdorf Berlin, das Stadtrecht.

Die dreigeteilte Stadt

Kloster St. Pauli in Brandenburg Havel

Das mittelalterliche Kloster St. Pauli in Brandenburg

Genau genommen ist Brandenburg aber nicht eine Stadt, sondern aus drei Städten zusammengewachsen und bis heute durch Flussläufe in drei Teile geteilt: die Altstadt, die Neustadt und die Dominsel. Altertümlich anmutende Straßenbahnen schaukeln im Stadtzentrum an flanierenden Passanten vorbei. Und wer durch die beschaulichen Gassen des Zentrums schlendert, trifft überall auf Geschichte.

Einen Besuch wert sind auch die kleinen Schrebergartenanlagen im Stadtzentrum. Alles ist vorbildlich gehegt und gepflegt. An heißen Sommertagen, wenn Spinnen in ihren Netzen dösen und Triaden von Insekten über den Hecken um die Wette schwirren, ist es schwer zu glauben, dass sich rund um Brandenburg Industrie angesiedelt hat. Dabei wurden hier Stahl und Autos, aber auch Kinderwagen, Fahrräder und Spielzeug produziert. Auch heute noch ist die Brandenburg eine der wichtigsten Industriestädte des Landes.

Die Künste der Stadt

Brandenburg hat auch Kunst zu bieten: ein paar Kleinkunstbühnen und ein Theater. Im Sommer spielen die Darsteller auf den historischen Bühnen im Dom, im Pauli-Kloster, im Museumsgarten, im Lokschuppen oder im Theaterpark. Einmal im Jahr geraten die Brandenburger ins Jazzfieber. Tausende Fans grooven dann in der Steinstraße, wo zahlreiche Bands rasanten Jazz erklingen lassen. Für die Studenten der Hochschule, und für alle anderen auch, die nach wildem Nightlife suchen, ist allerdings eines klar: Es gibt verschiedene Biergärten, Kneipen und Restaurants. Der Bär tanzt aber in Berlin. (Study in Germany)

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