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Geschichte

Die Reichstagswahl 1933

Ein neuer Reichstag wurde gewählt. Es sollten die letzten Wahlen sein, an denen mehr als eine Partei teilnahm.

Die SA marschierte am 30. Januar 1933 mit Fackeln durch das Brandenburger Tor in Berlin. An diesem Tag hatte Reichspräsident Hindenburg Adolf Hitler zum Kanzler ernannt.

Am 5. März wählten dann die Deutschen einen neuen Reichstag. Diese vermeintlich "freien" Wahlen waren die letzten, bei denen mehr als eine Partei teilnahm: Die NSDAP erzielte 43,9 Prozent der Stimmen, die KPD war mit 12,3 Prozent die drittstärkste Kraft und die SPD erzielte 18,3 Prozent. Aber die Wahlergebnisse hatten nur noch symbolischen Charakter. Die SPD sollte im Juni verboten werden und die KPD schon am 15. März 1933.

Die Reportage aus der Reichskanzlei in der Wilhelmstraße in Berlin vom 30. Januar 1933 lässt erahnen, unter welch bedrohlicher Atmosphäre der Wahlkampf zum achten Reichstag stand.

Audio anhören 02:48

Hören Sie eine Reportage vom 30.03.1933 aus der Reichskanzlei in Berlin

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