Die Pleite von Lehman Brothers und der Beginn der Finanzkrise | Fokus Amerika | DW | 14.09.2009
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Fokus Amerika

Die Pleite von Lehman Brothers und der Beginn der Finanzkrise

Nicht nur Börsianern werden den 15.September 2008 so leicht nicht vergessen. An diesem Tag ging die traditionsreiche US-amerikanische Großbank Lehman Brothers pleite. Und gleichzeitig begann die weltweite Finanzkrise.

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Aktienkurse gerieten ins Rutschen, die Wirtschaft schrumpfte so stark wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Und Staaten mussten Banken mit bislang unvorstellbaren Summen unter die Arme greifen, um einen völligen Kollaps des Finanzsystems zu verhindern. Allein Washington stellte 700 Milliarden Dollar zur Verfügung.

Mexikos ökonomischer Abstieg

Die Finanzkrise hat auch den südlichen Nachbarn mit voller Wucht getroffen. Allein in diesem Jahr muss Mexiko mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um bis zu zehn Prozent rechnen. Dabei ist es noch gar nicht lange her, dass Mexiko ein Aufstieg zu den reichsten Ländern weltweit prophezeit wurde.

Der Kahlschlag in Brasilien geht weiter

Mindestens ein Viertel des brasilianischen Amazonasregenwaldes ist bereits zerstört. Holzfäller, Viehzüchter und Sojabauern plündern das gewaltige Biotop skrupellos aus. Dreiviertel des geschlagenen Holzes bleibt in Brasilien. Die wertvollsten tropischen Hölzer werden indes in die reichen Industrieländer verkauft – mit riesigen Gewinnen.

Redaktion: Oliver Pieper

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