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Aktuell Asien

Die Opposition mobilisiert ihre Anhänger in Bangkok

Die verhasste Yingluck Shinawatra ist aus dem Ministerpräsidenten-Amt gejagt. Doch ihre Partei bleibt vorerst an der Macht. Die Opposition gibt sich damit nicht zufrieden - und schickt nun ihre Anhänger auf die Straßen.

Die Opposition versammelt sich zum "letzten Kampf": Mehrere tausend Oppositionsanhänger haben in Bangkok ihre Protestlager verlassen und sind vor den Regierungssitz gezogen. "Wir werden unsere souveräne Macht zurückerlangen und eine Volksregierung und einen Legislativrat des Volkes errichten", rief Oppositionsführer Suthep Thaugsuban seinen Anhängern zu.

Thaugsuban rief seine Anhänger auch dazu auf, Polizeiwachen und -autos zu umzingeln und die Fernsehsender zu belagern. Damit möchte Thaugsuban verhindern, dass Nachrichten aus Regierungskreisen verbreitet werden.

Das höchste Gericht hatte am Mittwoch die Regierungschefin Yingluck Shinawatra des Amtes enthoben. Seitdem ist die Opposition gestärkt, doch die Regierung der Puea-Thai-Partei bleibt weiter an der Macht. Die Forderung der Opposition nach Einsetzung eines nichtgewählten Volksrats hat daher keine rechtliche Grundlage. Die Regierung wird seit der Absetzung von Yingluck von Niwattumrong Boonsongpaisan geführt.

Die Opposition demonstriert seit Monaten gegen die Regierung von Yingluck. Sie wirft ihr Korruption und Misswirtschaft vor. Dabei wird Yingluck als Marionette ihres Bruders, des umstrittenen Milliardärs und früheren Regierungschefs Thaksin Shinawatra, betrachtet. Thaksin lebt im Exil, um seiner Festnahme in Thailand zu entgehen.

zam/sti (dpa, afp, ap)