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Aktuell Asien

Die Natur will die Opfer des AirAsia-Unglücks nicht hergeben

Es kommt alles zusammen: Heftige Regenfälle, hohe Wellen und Schlamm, der die Sicht versperrt. Die Suche nach den Toten des Flugzeugabsturzes in der Java-See wird für die Bergungskräfte zur Dauerqual.

Schlamm und schlechte Sicht erschweren die Suche nach Opfern des Flugzeugabsturzes in der Java-See vor der indonesischen Insel Borneo. Die Bergungskräfte stellten ihre Tauchgänge vorläufig ein. Zuvor war am Meeresboden ein fünftes größeres Wrackteil gefunden worden, das zu dem vermissten Flugzeug der Gesellschaft AirAsia gehören soll. Dieses war am vergangenen Sonntag mit 162 Menschen an Bord von den Radarschirmen verschwunden.

"Heute haben wir zwei Taucher losgeschickt, aber die Sicht am Meeresboden war null und es war voller Schlamm", sagte der Leiter der Suchaktion, Bambang Sulistyo. Deshalb sei der Einsatz abgebrochen worden. Auch heftige Regenfälle und hohe Wellen behindern die Bergungsarbeiten vor der Küste von Pangkalan Bun. Statt der Taucher solle nun ein ferngesteuertes U-Boot eingesetzt werden. Der Einsatzleiter sagte weiter, die Bergungskräfte hätten mittlerweile 31 Leichen aus dem Wasser gezogen. Der Flugschreiber des Airbus A320-200 ist noch immer nicht geborgen.

Das staatliche meteorologische Amt in Indonesien hatte am Samstag mitgeteilt, nach den vorliegenden Daten habe vermutlich ein Unwetter die Katastrophe ausgelöst. Womöglich seien die Triebwerke der Passagiermaschine vereist und dadurch beschädigt worden. Dies sei aber nur eine denkbare Folge des Sturms, der während des Absturzes des Airbus registriert wurde, hieß es in einer ersten Analyse der Behörde.

sti/qu (dpa, afp, rtr)