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Profil

Die mediale Stimme Deutschlands

Die DW ist die mediale Stimme Deutschlands in der Welt. Der Auslandsrundfunk vermittelt unser Land als europäisch gewachsene Kulturnation und freiheitlich verfassten demokratischen Rechtsstaat.

In Berlin hat die Deutsche Welle vor allem Fernsehaktivitäten konzentriert. Im Wedding, in der Voltastraße 6, sind Redaktionen, Studios und Technik sowie ein Teil der Verwaltung und der DW Akademie untergebracht.

Die DW am Standort Berlin in der Voltastraße im Wedding - mit Blick auf den Reichstag

In journalistischer Unabhängigkeit stellt die DW Ereignisse und Entwicklungen in Deutschland und der Welt dar und greift deutsche und andere Sichtweisen auf. So fördert sie den Austausch und das Verständnis zwischen den Kulturen und Völkern. Zugleich schafft sie einen Zugang zur deutschen Sprache – und damit zum Leben, zum Alltag und zur Mentalität der Menschen hierzulande. Das ist unser gesetzlicher Auftrag.

Ein Auftrag, 30 Sprachen

Wir erfüllen diesen Auftrag multimedial, mit Fernsehen, Hörfunk und Internet. DW steht für ein profundes, verlässliches Informationsangebot. In 30 Sprachen – auf Arabisch und Kisuaheli, Indonesisch und Urdu, Russisch und Spanisch, Deutsch und Englisch. Kultur, Bildung, Europa, das sind einige unserer Schwerpunkte. Wir ordnen Fakten ein, erklären Zusammenhänge, analysieren Hintergründe. Menschen, die Deutsch lernen, finden bei uns Sprachkurse für alle Ansprüche: E-Learning, Videoclips, Audiokursen und Podcasts zum Herunterladen – oder klassisch mit Texten und Arbeitsblättern.

Unsere Zielgruppen

Wir wenden uns an Menschen mit Interesse an Deutschland und Europa. Insbesondere an diejenigen, die in ihren Ländern maßgeblichen Einfluss auf die Meinungsbildung haben. In autoritären Staaten an diejenigen, die sich aktiv für Demokratie, Freiheitsrechte und Fortschritt einsetzen. Da unser Publikum in der Regel kein Deutsch versteht, sprechen wir die Menschen vorzugsweise in ihrer Landessprache und der „Lingua franca“ Englisch an. Die deutschsprachigen Angebote richten sich vor allem an Menschen mit guten Sprachkenntnissen, an Deutschlehrende und Deutschlernende. Woche für Woche erreichen wir rund 101 Millionen Menschen weltweit. Sie schätzen uns als glaubwürdige Informationsquelle.

Unsere Verbreitungswege

Der technische Fortschritt verändert die Medienwelt. Und die Menschen nutzen immer neue Wege, sich zu informieren. Wir passen unsere Verbreitungswege an. Im Zeitalter von Satellit- und IP-TV, von Apps und Sozialen Netzen spielt die analoge Kurzwelle nur noch in wenigen Regionen eine Rolle. Wir setzen auf ein weltweites Satellitennetz, auf Partnerstationen und auf das Internet, wo wir Audio- und Videoformate on-demand, als Podcast und mobil anbieten. Über Kurzwelle sind wir in Afrika und Teilen Asiens zu hören.

Nachhaltige Medienförderung

Medientraining der DW Akademie

Medientraining der DW Akademie

Medienschaffende in aller Welt nutzen Projekte und Fortbildungsangebote der DW Akademie. Journalisten, Dokumentare, Techniker und Manager gleichermaßen. Die Akademie trainiert, berät und begleitet unsere Partnersender umfassend, langfristig und vor Ort. Sie bietet Volontariate und einen Masterstudiengang. Nachhaltige Medienförderung – so ihr Leitmotiv. Das umfasst auch Medientraining für Führungskräfte deutscher Unternehmen und Institutionen, die ins Ausland gehen.

Unser Sender ist öffentlich-rechtlich organisiert und wird aus Steuermitteln des Bundes finanziert. Der Etat beträgt im Jahr 2013 rund 270 Millionen Euro. Intendant ist seit 1. Oktober 2013 Peter Limbourg. Der Rundfunkrat hatte den früheren Informationsdirektor von ProSiebenSat.1 im März zum Nachfolger von Erik Bettermann, der nach zwölfjähriger Amtszeit in den Ruhestand ging, gewählt.

Die rund 1.500 festen sowie ebenso vielen freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 60 Ländern arbeiten in der Zentrale in Bonn und am Standort Berlin.

Seit 1953 auf Sendung

DW-Zentrale in Bonn

DW-Zentrale in Bonn

Wir sind seit 3. Mai 1953 auf Sendung. „Entkrampfung“ sei die Aufgabe der Deutschen Welle – so formulierte Bundespräsident Theodor Heuss damals. Heute steht der interkulturelle Dialog im Mittelpunkt. Zum deutschsprachigen Radioprogramm kamen bis 1980 mehr als 30 Sprachen hinzu. Seit 1992 bieten wir weltweit Fernsehen via Satellit. 1994 ging die DW als erste öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt Deutschlands online.

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