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Die Magie des Schwarzen Quadrats

Der Einfluss des russischen Malers Kasimir Malewitsch auf die Kunst seiner Zeit, Illustrationen, mythische Barock-Gemälde und italienische Pop-Kunst. Die Ausstellungstipps führen diesmal nach Vaduz, Neapel und Rom.

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Malewitsch Quadrat 1929

Der Einfluss des russischen Malers Kasimir Malewitsch (1878-1935) auf die Kunst seiner Zeit beleuchtet eine Ausstellung im Kunstmuseum Vaduz (Liechtenstein). Die Schau spürt dabei erstmals der Wirkung Malewitschs zu seinen Lebzeiten auf Künstler außerhalb der Sowjetunion nach. Und die war immens. Die Ausstellung konzentriert sich auf das Schaffen der 1920er Jahre. 1927 hatte Malewitsch eine Reise in den Westen unternommen, die ihn auch nach Deutschland führte. Unter anderem besuchte er das Bauhaus in Dessau. Die dortigen Künstler waren von Malewitschs rigoroser Abstraktion fasziniert. Ein großer Teil der ausgestellten Werke stammt aus russischen Museen. Viele davon sind erstmals in Westeuropa zu sehen. Malewitsch gilt als Begründer des sogenannten Suprematismus, der Kunst der reinen Form. Zu seinen bekanntesten Werken zählt das Schwarze Quadrat. Die Ausstellung ist noch bis zum 7. September zu sehen.

Ironisch, kritisch, beliebt

Ausstellungstipps vom 30.05.2008 Saul Steinberg Retrospektive in Paris

Saul Steinbergs Zeichnung im "New Yorker"

Der Künstler Saul Steinberg (1914-1999) war einer der beliebtesten Zeichner und Grafiker Amerikas. Seine ironischen und kritischen Zeichnungen, Kollagen und Illustrationen wurden in den größten Zeitungen Amerikas veröffentlicht. Mehr als 100 seiner grafischen Werke sind unter dem Titel "Illuminations" (Erleuchtungen) in der Pariser Stiftung Henri Cartier-Bresson bis zum 27. Juli ausgestellt. Seine erste Zeichnung erschien 1941 im "New Yorker". Die Werke sind zwischen 1930 und 1990 entstanden und erstmals in Frankreich zu sehen.

Zwischen Mythos und Magie

In den prächtigen barocken Sälen des "Museo Capodimonte" in Neapel ist eine große Einzelausstellung zum Werk Salvator Rosas zu sehen. Der gebürtige Neapolitaner (1615-1673) gehörte zu den beliebtesten Malern seiner Zeit. Um die Gestalt des Barock-Künstlers ranken sich Legenden ähnlich wie um das Leben Caravaggios (1573-1610). Er soll sogar eine Zeit einer Räuberbande angehört haben. Auch nach seinem Tod erfreuen sich seine pittoresken Gemälde weiter großer Beliebtheit - insbesondere bei den Künstlern der Romantik-Bewegung. Die Ausstellung läuft noch bis zum 29. Juni in Neapel.

Erfolg mit Coca Cola

Die "Galleria Nazionale d'Arte Moderna" in Rom widmet dem römischen Maler Mario Schifano (1934-1998) eine große Einzelshow. In 70 chronologisch geordneten Gemälden und gut 50 Zeichnungen kann sich der Kunstbegeisterte einen Einblick in das Werk des Malers verschaffen, der als einer der Großen der italienischen Nachkriegskunst gilt. Erst vor kurzem fuhr Schifanos Arbeit "Elemento per il paesaggio" – ein Bild mit großem Coca. Cola-Signet - einen Rekordpreis von 44.000 Euro ein. Die Ausstellung "Mario Schifano" wird betreut von dem Kunsthistoriker Achille Bonito Oliva, einem der renommiertesten Experten für Gegenwartskunst in Italien. Sie ist vom 12. Juni bis zum 28. September zu sehen.

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