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Sport

Die Lamas und die Hand Gottes

Der italienische Nationalspieler Francesco Totti ist wegen seiner Spuckattacke im Spiel gegen Dänemark für drei Spiele gesperrt worden. Eine Chronologie von spektakulären Unsportlichkeiten bei großen Fußballturnieren.

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Inniges Verhältnis:
Totti und Poulsen

WM 1982 in Spanien: Nationaltorwart Harald Schumacher foult im WM-Halbfinale in Sevilla den Franzosen Patrick Battiston beim Herauslaufen brutal und kümmert sich nicht um den bewusstlosen Battiston. Schumacher wird nicht einmal verwarnt, Deutschland gewinnt 5:4 im Elfmeterschießen.

WM 1986 in Mexiko: Diego Maradona erzielt im Viertelfinale zwischen Argentinien und England (2:1) ein Tor mit der Hand. Maradona beschönigt seine Unsportlichkeit später als die "Hand Gottes".

WM 1990 in Italien: Der Niederländer Frank Rijkaard spuckt im Achtelfinale seinem Gegenspieler Rudi Völler nach einem Foul in die Haare. Nach seiner Beschwerde beim Schiedsrichter erhält der Deutsche ebenfalls Gelb. Als Völler eine Minute später nach einem Sprung über Torhüter van Breukelen auf dem Boden liegt, eilt Rijkaard heran und zieht Völler am Ohr. Beide sehen die Rote Karte. Beim Verlassen des Platzes bespuckt Rijkaard Völler ein weiteres Mal.

WM 1994 in den USA: Der Italiener Mauro Tassotti verpasst im Spiel gegen Spanien Luis Enrique einen Ellenbogencheck. Der Aussetzer bringt ihm eine Sperre von acht Spielen ein.

WM 1998 in Frankreich: Frankreichs Star Zinedine Zidane kassiert bei der WM im eigenen Land eine Sperre von zwei Spielen. In der Partie gegen Saudi Arabien hatte der Franzose einen auf dem Boden liegenden Gegner getreten.

EM 2000 in Belgien/Niederlande: Die Portugiesen rasten nach einem Elfmeter wegen Handspiels von Abel Xavier für Frankreich, den Zidane zum Golden Goal im Halbfinale verwandelt, aus. Nuno Gomez sieht wegen Schubsen des Schiedsrichters die rote Karte und erhält sieben Monate Sperre, Abel Xavier wird wegen Schiedsrichterbeleidigung für neun Monate gesperrt.

EM 2004 in Portugal: Der Italiener Francesco Totti bespuckt im Spiel gegen Dänemark seinen Gegenspieler Christian Poulsen. Dies beweisen die Fernsehbilder. Der 27-Jährige wird für drei Spiele gesperrt. (dpa)