1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Interaktiv

"Die Kirche kann über Strafanzeigen selbst entscheiden"

Die Diskussionsthemen dieser Woche: weitere Missbrauchfälle, aber keine Anzeigepflicht der Kirche. Und - Israels Siedlungspolitk verhindert Aussicht auf Frieden in Nahost.

Themenbild Feedback

Kein neuer Fall von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche überrascht mich. Noch weniger, dass der Papstbruder angibt, darüber keine Kenntnisse zu haben. (Gerhard Seeger, Philippinen)

Die Kirche kann also selbst entscheiden, ob sie eine Straftat zur Anzeige bringt oder nicht. Genau da beginnt schon wieder die Vertuschung des Missbrauches und der Schutz für den Täter. So lange die Täter nicht zur Verantwortung gezogen werden, wird sich auch in Zukunft nichts ändern. In zehn oder zwanzig Jahren werden wir vielleicht wieder mit einer Welle von Missbrauchsfällen konfrontiert sein und uns fragen: Wie konnte das passieren? (Martin Trittelvitz, Deutschland)

Als ehemalige Katholikin bin ich am meisten darüber geschockt, dass die Kirche, die selber die allerhöchsten Auflagen und moralischen Grundregeln von Ihren Anhängern fordert, solche Missbräuche wissentlich vertuscht hat. Dass diese Priester weiterhin mit Kindern arbeiten durften. Und solche Leute verbreiten Gottes Wort. (Ursula Salemink-Roos, Kanada)

Israels Siedlungspolitik

Israel will keinen Frieden, man will sich immer weiter ausweiten und dementsprechend Land widerrechtlich in Besitz nehmen. Noch nie hat Israel auch nur eine einzige UN Resolution befolgt. (Günther Wiedenhoeft, Deutschland)

Eigentlich ganz einfach: Israel besetzt mit Waffengewalt palästinensisches Territorium, siedelt nach und nach eigene Staatsbürger an und lässt dann (wenn in diesen Gebieten die Bevölkerungsmehrheit erreicht ist) freie und "demokratische" Wahlen über die Zugehörigkeit durchführen. Es ist lediglich eine Frage der Zeit, welche die Besatzungsmacht in Ruhe abwarten kann, bis ein Volksentscheid in ihrem Sinne und ohne Risiko vielleicht sogar unter Aufsicht der UNO möglich ist. So schafft man ungehindert Realitäten. Und die internationale Gemeinschaft schaut zu. (Hans Lauterfeld, Mexiko)

Genau das ist jüdische Politik. Die Europäer werden wie immer mit dem Kopf nicken als wäre nichts geschehen. Beispiele gibt es ja in jüngster Zeit genug - man müsste es nur mal sehen und nicht davor die Augen verschließen! (Walter Krauer, Schweiz)

Die Redaktion empfiehlt