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Aktuell Welt

Die ISS wird zukunftssicher gemacht

Auch moderne Transporter sollen künftig an der Raumstation, die bislang nur von den unverwüstlichen Sojus-Kapseln versorgt werden kann, anlegen können. Doch dafür müssen die Astronauten neue Andockplätze bauen.

Mehr als 230 Meter Kabel sowie Stecker und Adapter müssen die beiden US-Astronauten Barry Wilmore und Terry Virts an der Internationalen Raumstation ISS montieren. Mehr als hundert Meter haben die beiden bereits an ihrem ersten Außeneinsatz geschafft. Zwei weitere Ausflüge ins All sind am kommenden Mittwoch und am Sonntag darauf geplant.

"Ziemlich cool", sagte Virts zu Beginn seines ersten Weltraumspaziergangs. Für Wilmore war es der zweite Außeneinsatz. Das Verlegen der Kabel dient dazu, die ISS für künftige neue Raumschiffe vorzubereiten: Die Andockplätze müssen für geplante US-Kapseln wie die Dragon V2 verändert werden. Die Transporter sollen ab 2017 zur Raumstation fliegen. Derzeit sind die USA auf russische Sojus-Raumkapseln angewiesen.

Schwachpunkt Raumanzug

Virts und Wilmore schafften am Samstag mehr Arbeit als vorgesehen und kehrten nach sechs Stunden und 41 Minuten in die ISS zurück.

Ursprünglich sollten die beiden ihre Mission schon am Freitag starten. Ihr Einsatz wurde aber um einen Tag verschoben, weil es Probleme mit den Raumanzügen gab. Der durch den Aufschub des Außeneinsatzes gewonnene Tag wurde nach Angaben der NASA genutzt, um den "Verschleiß" an den Raumanzügen genauer zu kontrollieren. Die US-Raumfahrtbehörde nutzt seit drei Jahrzehnten das gleiche Modell.

Neben den beiden US-Astronauten Wilmore und Virts befinden sich derzeit ihre italienische Kollegin Samantha Cristoforetti sowie drei russische Kosmonauten an Bord der ISS.

rb/qu (afp, ap, dpa, rtr)

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