1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Service

'Die göttliche Torheit ist weiser denn die Menschen sind'

DW-WORLD-Leser machen sich Gedanken: über Zukunft und Vergangenheit des Tony Blair, über den Vatikan und den Verkehr, über die EU und die Türkei und über Online-Geschäfte.

default

EU-Kompromiss: Faul oder vernünftig?

Der Kompromiss ist - unter den gegebenen Umständen - die vernünftige Lösung. Sicher war es richtig gehandelt von Frau Merkel, eine Lösung ohne Polen anzudrohen, nachdem von dieser Seite das Taktieren deutlich überzogen wurde und ein Interesse an einer Stärkung der EU nicht erkennbar war. Dass nun - für Polen zeitverschoben - doch die vorgesehenen Vereinbarungen in Kraft treten, hilft beiden Seiten, das Gesicht zu wahren. (Lothar Bendig)

Angela Merkel hat Deutschland sehr gut politisch und auch wirtschaftlich wieder auf den besseren Weg gebracht. (Gunter Nunnenkamp)

Einige Länder […] wollen ihren Eigenheiten behalten. Dieses ist aber in einer vernetzten Gesellschaft nicht möglich. Eigenbrötler darf es in Europa nicht geben, sonst können die gewählten Ziele niemals erreicht werden. (Herberrt Jörger)


Europäische Vergangenheit in Afrika

Es wird jetzt sehr schwer für die EU-Länder, das Herz der Afrikaner wieder zu gewinnen. Die Erinnerung an die Kolonialisierung und die Sklaverei der Europäer in Afrika, das werden wir nicht vergessen. Viele Afrikaner wurden von Europäern und der USA als Zwangsarbeiter missbraucht, gefoltert und getötet. Bis heute gibt es in den USA und in England viele Enkelkinder der ehemaligen Sklaven, doch was ist mit den Enkelkindern von den Afrikanern, die nach Deutschland gebracht wurden? Wenn man die Historie richtig liest, weiß man, dass sie gefoltert und getötet wurden. Bis heute hören wir nur, dass 6 Millionen Juden ermordet wurden. Was ist mit dem Afrika-Holocaust? (Sunny Adams)


EU-Beitritt der Türkei

Solange die Türken ihre Ansichten gegenüber Andersgläubigen radikal vertreten, bringen sie ausschließlich Probleme in die EU. Fast alle Einwanderer in Deutschland sind oder wollen integriert werden, nicht aber die Türken (mit wenigen Ausnahmen). Die Türken wollen Ihr Heimatland im Ausland platzieren mit all Ihren extremen Ansichten. Diese Intoleranz in allen Bereichen macht die Türkei für die mindestens 20 Jahre nicht Europafähig. (Peter Groll)

Nein und nochmals nein. Auf keinen Fall kann die Türkei in die EU. […] Eine Volksabstimmung für den Beitritt der Türkei in Deutschland würde 86 Prozent der Stimmen zu einem klaren Nein ergeben. (Helmut Hübner)


Premier Blair geht - Kommt der Friedensvermittler Blair?

Tony Blair als Friedensvermittler, nachdem er jahrelang den Irak-Krieg mitgeformt hat? Unmöglich!! (Thomas Hofer)

Einfach nicht zu verstehen! Wie kann sich Herr Blair selbst als Nahostgesandter vorstellen? Leidet er an Amnesie? Nein, glaube ich nicht. Er leidet an Überheblichkeit und hat Angst, in Vergessenheit zu geraten. […] Toll: Der Irak-Krieg-Mitentfacher, der listige Invasor soll Vermitteln, gerade dort, wo er gewütet hat? Haben die denn in der UN überhaupt vor sich selbst Respekt? Wenn die UN nicht total renoviert wird, von den Fundamenten bis aufs Dach und die Abstimmungsverfahren wirklich demokratisiert, dann sind die UN keinen Pfennig wert, sondern einfach US unterwürfige Diener. (Manfred Mertens, Bolivien)


Bank des Südens

El Banco del Sur ist nicht als Gegengewicht zur Weltbank gedacht, so zumindest die Äußerungen aus Brasilien. Wenn wirklich den Pymes, Klein.- und Mittelbetrieben, geholfen werden sollte, ist sie zu begrüßen. Als Sprachrohr für Chavez und Kircher abzulehnen. […] Die Banco del Sur wird ein Erfolg, und wenn nur für die vielen, vielen Kleinunternehmer, die bis heute von der Hand in den Mund leben, und doch nicht zum Gewehr greifen. (Joerg Thiede)


Direktwahl des Bundespräsidenten

Deutschland ist bereits ein Zweiklassenstaat. Die Parteibuch-Inhaber lassen sich wählen und die Elite der Parteilosen sind die Blöden und haben nichts zu sagen. Es ist ein Irrsinn, dass 82 Millionen Bürgern von nur 600.000 Parteimitgliedern beherrscht und regiert werden. Ein parteiloser Präsident sollte die ganze Mach erhalten und den Sumpf trockenlegen. (Rudolf Mikus)


Der Vatikan und der Verkehr

Ich bin dreizehn Jahre alt und lerne Deutsch an der Schule. Ich habe diesen Artikel mit meinem Vater gelesen, und ich glaube, dass die zehn Gebote für Autofahrer sind eine sehr gute Idee. Es gibt zu viele Verkehrsunfälle pro Jahr und die meisten Fahrer, besonders die Jungen, verhalten sich unmoralisch, wenn sie die Unfallopfern hilflos auf der Straße verlassen. Ein bisschen christliches Verhalten im Straßenverkehr ist keineswegs schlimm. (Kimon Stephanopoulos)

Als Hinweise für Autofahrer und -besitzer finde ich die "Gebote" aktuell und zutreffend. Mag man diese auch missbilligen als für zivilisierte Menschen banale Selbstverständlichkeiten, wie oft jedoch hat man ehrlich gesagt schon selbst im Verkehr die Geduld verloren und somit auch gleich den hauchdünnen Schein der Zivilisation? "Die göttliche Torheit ist weiser, denn die Menschen sind ..." (1 Kor 1:25) (Thomas Vollmer)


Online-Geschäfte

Wir nutzen seit etwa 8 Jahren sehr intensiv das Internet, auch zum Einkaufen und seit kurzem auch mit einem eigenen E-Shop (kein ebay). Zu 99% haben wir nur gute Erfahrungen gemacht, kennen uns allerdings auch dank andauernder Fortbildung sehr gut mit der Rechtssituation aus. Außerdem sind wir extrem vorsichtig, das allerdings auch bei allen anderen Geschäften. Für den Verbraucher ist das Internet allemal sicherer als Telefongeschäfte, wo man viel schneller unbeabsichtigt einen Vertrag abschließen kann als im Internet. (Jürgen Clausen)

  • Datum 30.06.2007
  • Drucken Seite drucken
  • Permalink http://p.dw.com/p/B7xw
  • Datum 30.06.2007
  • Drucken Seite drucken
  • Permalink http://p.dw.com/p/B7xw