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Sport

Die Franzosen fahren nicht zur EM?!

Frankreichs Nationalmannschaft hat alle sportlichen Ambitionen fahren lassen und ihre Teilnahme an der EM abgesagt. Und die Berliner Fanmeile gibt es nur in einer "Sparversion". Die Fußball-Nachrichten des Tages.

Frankreichs Nationaelf posiert für den Fotografen

Frankreichs Nationalelf: Nicht zur EM?

Nach einer anstrengenden Saison habe sein Team ohnehin keine Chance, die bevorstehende Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz (7. bis 29. Juni) zu gewinnen und wolle sich stattdessen in Ruhe auf die WM 2010 vorbereiten, verkündete Frankreichs Trainer Raymond Domenech am Dienstag (1.4.) per Videoblog. Nach dem ersten Schreck haben die Fans der französischen Nationalmannschaft hoffentlich lachen können. Das Ganze war nämlich nur ein Aprilscherz.

Berliner Fanmeile nur in "Sparversion"

Fans feiern auf der Fanmeile in Berlin während der Fussball-WM

Ganz so gigantisch wird es diesmal wohl nicht auf der Fanmeile

Kein Scherz ist dagegen, dass es die Berliner Fanmeile während der Fußball-Europameisterschaft nur in einer "Sparversion" vor dem Brandenburger Tor geben wird. Die Veranstalter teilten mit, dass das Public-Viewing-Fest in räumlich verkleinerter Form und erst in der letzten EM-Woche (ab 23. Juni) auf der Straße des 17. Juni stattfindet. Somit werden nur die beiden Halbfinalpartien und das Endspiel auf mehreren Großleinwänden gezeigt.

Zugleich übten die Organisatoren Kritik am Berliner Senat, der im Herbst vergangenen Jahres beschlossen hatte, die Straße des 17. Juni aus verkehrstechnischen Gründen nicht länger als sieben Tage zu sperren. "Wir ärgern uns. Es gibt niemanden, der nicht an die Fanmeile glaubt, außer dem Senat", sagte Mitveranstalter Gerald Poneski.

Indiens Fußball-Kapitän protestiert gegen China

Aus Protest gegen das chinesische Vorgehen in Tibet hat der Kapitän der indischen Fußball-Nationalmannschaft seine Teilnahme am olympischen Fackellauf abgesagt. Bhaichung Bhutia stammt aus dem an Tibet angrenzenden nordostindischen Bundesstaat Sikkim und gehört der buddhistischen Minderheit an. Bhutia sagte der "Times of India" (Dienstag-Ausgabe): "Dies ist meine Art, dem tibetischen Volk beizustehen. Ich verabscheue Gewalt in allen Formen."

Der Fußballer gehört zu mehreren indischen Sportlern, die von der Indischen Olympischen Vereinigung (IOA) eingeladen worden waren, das Olympische Feuer durch die indische Hauptstadt zu tragen. In Indien haben rund 100.000 Exil-Tibeter Zuflucht gefunden. Auch das spirituelle Oberhaupt der Tibeter, der Dalai Lama, lebt seit 1959 in Indien. Beim Fackellauf in Delhi werden Protestaktionen der Exil-Tibeter erwartet.

Toppmöllers Zukunft in Georgien ungewiss

Die Zukunft von Klaus Toppmöller als Trainer der Fußball-Nationalmannschaft Georgiens ist weiter ungewiss. Georgische Medien berichteten am Dienstag, dass eine Entlassung oder ein Rücktritt Toppmöllers wahrscheinlich sei. Der frühere Bundesliga-Profi hatte seinem Arbeitgeber mit einer gerichtlichen Auseinandersetzung gedroht, da er und sein Trainer-Team seit Oktober kein Gehalt mehr erhalten hätten. Zudem stünden Zahlungen von 2006 aus, hatte Toppmöller der georgischen Sportzeitung "Lelo" gesagt. Toppmöller trainiert die Auswahl Georgiens seit Februar 2006.

Antisemitismus im Amateurfußball?

Nach einem erneuten antisemitischen Vorfall im Berliner Amateurfußball am Wochenende hat der Vorsitzende des Verbandsligisten TuS Makkabi, Tuvia Schlesinger, die Zunahme von antisemitischen Beschimpfungen auf den Fußball-Plätzen der Hauptstadt angeprangert. Schlesinger sagte, er habe den Eindruck, dass die Vorfälle zunähmen. Bei TuS Makkabi sind vorwiegend jüdische Spieler aktiv.

Trainerwechsel in Mexiko

Hugo Sanchez ist als Trainer der mexikanischen Nationalmannschaft entlassen worden. Der Verband zog damit die Konsequenzen aus der verpassten Olympia-Qualifikation der U23-Junioren von vor zwei Wochen. Jesus Ramirez wird zunächst als Interimscoach die Nachfolge von Sanchez antreten. Er hatte als Trainer die U17 des Landes zum WM-Titel 2005 in Peru geführt.

Stefan Raab bittet zur Autoball-EM

Einen Tag vor Beginn der Fußball-EM in Österreich und der Schweiz bittet der 41-jährige Entertainer Stefan Raab erstmals zur "TV total Autoball Europameisterschaft 2008", wie der Münchner Privatsender ProSieben am Dienstag mitteilte. Ziel ist es bei Raabs Autoball, einen Ball auf einem Spielfeld mit zwei Toren mit Hilfe eines Autos gegen einen Gegner, der ebenfalls auf vier Rädern unterwegs ist, ins Tor zu befördern. Acht Länder-Teams mit prominenter Besetzung ermitteln in der KölnArena den ersten Autoball-Europameister. (ag)