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Weltraum

Die Experimente

Als zweiter Flug-Ingenieur der Bordmannschaft übernimmt Thomas Reiter unter anderem umfangreiche Wartungsarbeiten an der Station.

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"Ich werde meine Kollegen Pavel Vinogradov und Jeff Williams dabei unterstützen," erklärt er, "die Station am Laufen zu halten. Damit sie ihren Zweck als Forschungslabor erfüllen kann."

Zu seinen Aufgaben gehört auch, wichtige technische Systeme der ISS zu überwachen wie die Lebenserhaltungssysteme. Als erster europäischer Astronaut wird Thomas Reiter einen Außenbord-Einsatz (EVA) auf der ISS absolvieren – zweifellos der Höhepunkt seiner Mission.

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Für seinen sechsmonatigen Aufenthalt hat die ESA ein eigenes wissenschaftliches Programm zusammengestellt. Dieses Programm umfasst 19 Experimente in unterschiedlichen Forschungs-Bereichen wie der komplexen Plasmaphysik, der Humanphysiologie und der Biologie. Außerdem wird Thomas Reiter bei der Inbetriebnahme mehrerer Forschungsanlagen helfen, die in Europa entwickelt wurde wie der Europäischen Pflanzenzuchtvorrichtung und der Gefrieranlage MELFI, in der medizinische Proben bei minus 80°C aufbewahrt werden können.

30 Tage nach seiner Ankunft auf der ISS wird Thomas Reiter erneut Europäische Raumfahrtgeschichte schreiben: Dann nämlich wird er mit seinem früheren Kollegen Jean-Pierre Haigneré gleichziehen, was die Aufenthalts-Dauer im All betrifft. Der Franzose hat in zwei Missionen insgesamt 209 Tage im Erdorbit verbracht und hält damit den Europäischen Rekord. Thomas Reiter könnte am Ende seiner Mission zum weltweit sehr kleinen Kreis der Raumfahrer gehören, die länger als ein Jahr im All gewesen sind.