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Kultur

Die Erben haben ausgesorgt ...

Ein Geschworenengericht in Los Angeles hat den US Konsumgüter- und Tabakkonzern Philip Morris zur bislang höchsten Strafe in einem Tabak-Prozess in den USA verurteilt. Danach soll das Unternehmen eine Strafe im Gesamtbetrag von 28 Milliarden Dollar an eine 64-jährige Frau zahlen, die an Lungenkrebs leidet. Der Konzern kündigte Berufung gegen das Urteil an. Der Aktienkurs des Konzerns sackte ab.

Die Klägerin macht den Konzern für ihre Tabak-Abhängigkeit verantwortlich. Dieser habe es versäumt, sie vor den Risiken des Rauchens zu warnen. Wenn das Unternehmen gesagt habe, es gebe keine Hinweise dafür, dass Rauchen Krebs verursache, habe sie dies geglaubt, obwohl es medizinische Beweise für das Gegenteil gebe, sagte sie. Die Geschworenen hatten den Konzern bereits in einer ersten Phase des Prozesses in den Punkten Betrug, Nachlässigkeit und Produkthaftung für schuldig befunden und der Klägerin eine Entschädigung in Höhe von 850.000 Dollar zugesprochen.

  • Datum 05.10.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/2ixw
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