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Interaktiv

"Die Entscheidung, die Tankwagen zu beschießen, war meines Erachten militärisch richtig"

Auch in dieser Woche beschäftigen die NATO-Operation der Bundeswehr und die Wahlen in Afghanistan die User von DW-WORLD.DE. Weiterhin sorgen die Frankfurter Buchmesse sowie die Bundestagswahl für Gesprächsstoff.

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Die Entscheidung, die Tankwagen zu beschießen, war meines Erachten militärisch richtig.

Hier geht es darum:

1.die Tankwagen für weitere Anschläge auszuschalten.

2. den Treibstoff in die Hände der Taliban fallen zu lassen.

Die Menschen die sich an dem Tankwagen zu schaffen gemacht haben, um Kraftstoff abzupumpen, tun mir Leid. Sie sind arm und versuchten mit dem Kraftstoff ihr Einkommen etwas zu verbessern. Sie hätten aber wissen müssen, dass sie sich in Gefahr begeben. Die ganze Aufregung der sogenannten Partner ist auch nur als Retourkutsche zu werten. Wie dies auch immer bewertet wird: eine "falsche" Entscheidung ist besser als gar keine. Wären die Tankwagen nämlich für Anschläge benutzt worden, hätten wir andere Fragen beantworten müssen. (Klaus Gilgen, Belgien)

Ich verstehe die defensive Haltung Deutschlands nicht. Wenn die Nordamerikaner, mit unbemannten Flugzeugen die pakistanische Zivilbevölkerung töten, kräht da kein Hahn nach, aber wehe Deutschland wehrt sich, da ist der Teufel los. Für meine Begriffe, sollte das deutsche Volk und die deutsche Regierung eine nationale Haltung vorweisen, die anderen Länder machen es auch so. Krieg ist Krieg, da sterben eben Menschen und wenn eine Regierung davor Angst hat, soll sie sich nicht daran beteiligen! (Bruno Hess, Mexiko)

Wieso maßen sich eigentlich Politiker und andere Leute, die Tausende von Kilometer vom Ort des Geschehens weg sind, an, dazu lautstark ihre meist ziemlich dumme einseitige Meinung zu äußern? Mich würde wirklich interessieren wie diese Schreihälse sich unter Beschuss und ständiger Gefahr verhalten würden. Was hätten diese Thekenschreier geschrien, wenn ohne den Befehl deutsche Soldaten zu Schaden gekommen wären. Hinterher weiß ich auch alles besser. Um das klarzustellen: Ich bin weder Soldat, noch anderweitig mit jemanden dort verwandt, außerdem auch kein Fan des Einsatzes dort. Ich finde es nur zum Kotzen wie die Soldaten die ihr Leben riskieren, runter gemacht werden. Eine interne Untersuchung des Militärs ist ok, alle anderen sollten einfach stillschweigen zu Dingen von denen sie nichts verstehen. (Uwe Fortnagel, Deutschland)

Präsidentschaftswahl in Afghanistan

Wahl in Afghanistan ? ... eine Farce! Karsai war und ist auch nach dem Votum nicht mehr als ein vom ausländischen Militär an der Macht gehaltener Oberbürgermeister von Kabul. Der Westen wäre gut beraten unter der afghanischen Bevölkerung eine Umfrage seine Person betreffend zu starten. Das Ergebnis wäre katastrophal negativ. Als andere Führer (z.B. Masud) unter persönlichem Risiko gegen die Taliban kämpften, genoss der Karsai-Clan weit entfernt im damals sicheren Pakistan das süße Leben. Sorgen um "sein" Heimatland? Fehlanzeige! Die Alliierten wissen das sehr genau, aber eine Marionette ist nun mal sehr viel einfacher zu steuern als ein selbstbewusster und vom Islam überzeugter Afghane, der noch lange kein Extremist sein muss. Die Phobie der USA gegen diejenigen welche den "American Way of Life" eben nicht als das Erstrebenswerteste ansehen, ist lächerlich und wir Europäer sind so blind, ihnen aus Nibelungentreue zu folgen. Damit ist Niemandem geholfen und auch die USA verdienen ein klares Wort ihrer Verbündeten. Wenn man Freunden nicht die (unangenehme) Wahrheit sagen darf, wem dann? (Hans Lauterfeld, Mexiko)

Für die ganze Menschheit sollte die Wahl in Afghanistan nicht mehr und nicht weniger sein, als der Ausdruck der Bevölkerung, sei es dabei korrekt oder korrupt zugegangen. Will etwa die Weltgemeinschaft einzelne Staaten zwingen, Wahlen zu wiederholen und wenn diese es nicht tun, militärisch eingreifen? In Honduras beispielsweise wurden im vergangenen Jahr die Präsidentschaftskandidaten, die Kongressmitglieder- und Bürgermeister-Aspiranten in international überwachten, parteiinternen Vorwahlen erkoren. Am 28. Juni 2009 soll angeblich mittels eines '“Putsch des Militärs“ (der bewiesenermaßen keiner war!!) der korrupte, die Verfassung und die Gesetze verachtende Ex-Präsident vom obersten Gericht und vom Parlament abgesetzt worden sein. Am 29. November 2009 finden die, laut der Verfassung alle 4 Jahre stattfinden Wahlen, statt, und schon heute will die EU diese nicht anerkennen. Ich als Schweizer in Honduras kann verstehen, dass die EU für die Honduraner unglaubwürdig ist (sie plappert bloß alles Spanien nach). Schlussendlich wird die EU sowohl die ohne Korruption durchgeführten Wahlen in Honduras, wie auch jene (korrupten) in Afghanistan anerkennen müssen, ob sie will oder nicht. (Juan Jorge, Honduras)

Buchmesse Frankfurt

Das Bedauerliche ist, dass die „offiziellen“ Chinesen und leider auch viele der Bürger, aus welchen Gründen auch immer, "sich ihr Hirn in ihre Nationalflagge einwickeln" und nicht mit kritischer Vernunft zu argumentieren gewohnt sind. Genauso, wie die Chinesen sich in China nicht reinreden lassen und gerne Entschuldigungen verlangen, sollte die Leitung der Buchmesse einer solchen Delegation empfehlen, sich für ihr Verhalten zu entschuldigen und nicht umgekehrt. (Tobias Lange, Deutschland)

Dennoch versuchte der Organisator des Symposiums, Peter Ripken, die beiden Autoren von einer Reise nach Frankfurt abzubringen. Das ist beschämend. Wenn China mit Abzug der Delegation droht, dann sollen sie sie doch abziehen. Ich denke nicht, dass man sich in Sachen Redefreiheit erpressen lassen sollte. (Christian Erik Berkenkamp, Deutschland)

Bundestagswahl

Es ist eine sehr gute Idee, mit den nicht am Duell teilnehmenden Kanzlerkandidaten ein ausführliches Interview zu führen. Allerdings fand ich die Interviews viel zu brav und sehr inhaltslos. Anstelle von Konfrontation mit wichtigen Themen, durften die Interviewpartner ihr Programm vortragen. Statt journalistischer Aggressivität, gepaart mit Fakten, Zahlen und Forderungen waren die Interviews eher unterhaltsam. Kein Bohren, kein Nachhaken zu Umsetzungen des Programms, nur ein allgemeines, freundliches Gespräch. Ein bisschen müde. (Nadine Maier, Belgien)

Ich halte es für überaus gefährlich, die NPD sowie andere rechtsextreme Parteien völlig unkommentiert in den Wahl-O-maten aufzunehmen! Für mich sind diese Parteien verbrecherisch und gehörten nicht zugelassen oder sollten verboten werden. Ich habe zwischenzeitlich mit einigen Erstwählern den Wahl-O-mat benutzt. Nicht selten war eine Wahlempfehlung für die NPD das Ergebnis. Man sollte die Wahlaussagen dieser und anderer rechtsextremer Parteien nicht unkommentiert lassen, sondern mithelfen deren Volksverhetzung zu entlarven. Indem diesen Parteien unkommentiert die Möglichkeit geben wird, sich als "völlig normale" Partei darzustellen, tut man meiner Meinung nach das Gegenteil. So wird dazu beigetragen, sie salonfähig zu machen. Dies halte ich insbesondere für die Erst-und Jungewähler für sehr gefährlich. Ich bin von Beruf Erzieherin, sowie Mutter von zwei Kindern, die Jungwähler sind. (Christel Hausladen-Sambale, Deutschland)

Ich hoffe, dass es eine schwarz-gelbe Koalition werden wird. Die Deutschen müssen die Steuern reduzieren, wenn sie noch konkurrenzfähig sein wollen und wenn sie sie Arbeitslosenzahl reduzieren wollen. Eine linke Koalition mit den Grünen wurde sie in eine spirale von Ausgaben werfen, die die Wirtschaft kaum noch tragen kann. (Jacek Gornowicz, Polen)



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