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Die Empfehlung

Die Empfehlung - Andreas Grasegger, ein Postbote am höchsten Berg Deutschlands

Bundesland Bayern

In Garmisch-Partenkirchen kennt ihn jeder und er kennt den Ort wie kein anderer.

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Sein ganzes Leben hat Andreas Grasegger in der kleinen Alpengemeinde verbracht. Woanders zu wohnen kann er sich nicht vorstellen, denn hier hat er seinen Traumjob gefunden, wie er sagt. Er arbeitet seit 35 Jahren bei der Post und dadurch kennt er fast jeden Winkel von Garmisch-Partenkirchen.

06.12.2007 DW-TV Hin und Weg Empfehlung 04

Am liebsten erkundet Andreas Grasegger die Stadt zu Fuß. Er ist auch privat begeisterter Wanderer und liebt das weite Wanderwegenetz seiner Heimat. Im Winter erreicht man in kurzer Zeit traumhafte Schneelandschaften und herrliche Aussichtspunkte.

06.12.2007 DW-TV Hin und Weg Empfehlung 01

Seine erste Empfehlung ist die Wallfahrtskirche St. Anton. Sie liegt an einem der beiden Hausberge von Garmisch-Partenkirchen, dem Wank.

St. Anton ist ein Kloster mit einer Wallfahrtskirche. Wer sich die Mühe macht und die Kirche im Ortsteil Partenkirchen (hoch über dem Ort am Fuß des Wank) aufsucht, wird nicht nur von der Lage des Klosters und der Kirche und der Aussicht auf die imposante Bergwelt begeistert sein, sondern auch das Innere der Kirche als einen besonderen Genuss erfahren.

Kirche und Kloster sind dem Hl. Antonius von Padua geweiht und nennen sich kurz "St. Anton". Im Jahre 1704 erbauten vier Männer aus Partenkirchen das vordere Rondell der Kirche aus Dankbarkeit: der Hl. Antonius hatte seine schützende Hand über den Ort gehalten, als die Tiroler auf ihrem Rückzug beim Spanischen Erbfolgekriege Partenkirchen unbehelligt ließen.

06.12.2007 DW-TV Hin und Weg Empfehlung 03

Ein besonderes Kleinod ist das Kuppelfresko, das 1736 von Johann Evangelist Holzer gemalt wurde und das einzige von ihm erhaltene ist. Dieses Fresko zählt in Deutschland zu den schönsten und bedeutendsten des 18. Jahrhunderts.

Die Wallfahrtskirche St. Anton war für Andreas Grasegger schon früher sein Lieblingsplatz: "Im Winter waren wir hier rodeln, im Sommer haben wir Lager in den Bäumen hier oben gebaut. Außerdem hat man von hier eine Traumaussicht auf Garmisch-Partenkirchen."

06.12.2007 DW-TV Hin und Weg Empfehlung 07

Zu Fuß geht es weiter in die Ludwigstraße. Sie ist über 2000 Jahre alt, war Teil der römischen Alpenstrasse "Via Claudia". Davon ist nicht mehr viel zu sehen, heute säumen typisch bayrische Häuser die Einkaufsmeile Garmisch-Partenkirchens. Die Ludwigstraße ist Andreas Graseggers zweite Empfehlung.

Vor 2000 Jahren war sie ein Teilstück der römischen Alpenstrasse VIA CLAUDIA mit dem Kastell Parthanum, dem heutigen Partenkirchen. Tausend Jahre später war die Straße der zentrale Handelsplatz im Werdenfelser Land, das man damals "das goldene Landl " nannte. Heute ist die "Historische Ludwigstraße" die sehenswerte Flanier-, Verweil- und Einkaufsstraße im Herzen von Partenkirchen, mit alpenländischen Gasthöfen und Restaurants.

Hier kann man schön einkaufen, es gibt viele Gastwirtschaften, wo man abends zum Stammtisch, zum Plaudern gehen kann. Außerdem ist hier das Bauerntheater Garmisch- Partenkirchen, eines der ältesten Theater Bayerns."

06.12.2007 DW-TV Hin und Weg Empfehlung 05

Weltweit ist Garmisch-Partenkirchen als Wintersportort bekannt.

Zur Zeit wird eine neue, moderne Skisprung-Schanze gebaut, da die alte von 1922 nicht mehr den Anforderungen des modernen Skispringens genügte. Andreas Grasegger fiebert jetzt schon der Eröffnung Mitte Dezember entgegen. Die neue Skisprungschanze ist seine dritte Empfehlung.

Die Wintersaison 2007/2008 ist eine ganz Besondere: Das alljährliche Internationale Neujahrsskispringen findet zum ersten Mal auf der neuen Schanze statt. Demnächst wird von einer 140-Meter-Schanze gesprungen.

06.12.2007 DW-TV Hin und Weg Garmisch-Partenkirchen Olympiaschanze

Die neue große Olympiaschanze, ist die modernste der internationalen Skisprungszene und besticht durch die Synthese aus Funktionalität und spektakulärer Formensprache, futuristischem Design und präziser Ingenieursleistung. Ihr einzigartiger, freischwebender Anlauf - eine beeindruckende Stahlkonstruktion - wird von einem tief in die Erde reichenden Betonfundament am Schanzentisch getragen. Eindrucksvoll verbindet sich damit die Leichtigkeit des Skispringers mit der Leichtigkeit der Konstruktion.

Andreas Grasegger ist sich sicher, dass diese Schanze das neue Wahrzeichen von Garmisch-Partenkirchen wird.

Die herrliche Aussicht vor der Wallfahrtskirche St. Anton. Garmisch Partenkirchens Flaniermeile Ludwigstraße. Und die Olympia-Skisprungschanze - für Andreas Grasegger drei Highlights, die auch Sie sich bei einem Besuch in Garmisch Partenkirchen nicht entgehen lassen sollten!

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