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Die Empfehlung

Die Empfehlung – Alois Breu, der Schlossherr von Schloss Miltach

Die Geheimnisse eines Schlossherren

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Alois Breu sagt, er habe das Glück eines Prinzen: Die Prinzessin geküsst, geheiratet und sei Schlossherr in Miltach geworden. Während seine Frau im vierhundert Jahre alten Schloss eine Töpferei betreibt, leitet Alois Breu im Keller einen weit über die Grenzen der Region bekannten Jazzclub.

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Schloss Miltach wurde vermutlich von Justinian von Peilnstein Ende 16./Anfang 17. Jahrhunderts erbaut. Die späteren Besitzer, die Herren von Schönprunn, hatten das Schloss fast 200 Jahre im Familienbesitz.

Im Jahr 1979 erstand die Familie Schleyerbach aus Katharied, Landkreis Regensburg, das mittlerweile stark heruntergekommene Gebäude.

Nach zweieinhalb Jahren ununterbrochener Renovierarbeit, wobei darauf geachtet wurde, dass das Schloss seinen ursprünglichen Zustand wiedererlangte, konnte Schloss Miltach im Jahr 1982 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Alois Breu. Ist ein geborener Miltacher, ein Kind des Bayerischen Waldes und liebt das Leben hier. Es bietet ihm sehr viele Möglichkeiten, sich zu entfalten und die Natur zu genießen.

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Seine erste Empfehlung

Motorrad fahren im Bayerischen Wald

Am liebsten besteigt der Schlossherr seine BMW. Erst vor 6 Jahren hat Alois Breu den Motorradführerschein gemacht und auf zwei Rädern seine Heimat noch einmal neu entdeckt. Für seine Touren bevorzugt er die abgelegenen Straßen zwischen Cham und Bad Kötzing: " Ich kann nur allen Motorradfahrern den Rat geben, fahrt in den bayerischen Wald, hier habt ihr unendlich viele schöne Strecken, viele freundliche Leute, tolle Lokale zum Erholen und eine unglaubliche Natur."

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Seine zweite Empfehlung

Die "Gewölbe der Geheimnisse"

Seine zweite Empfehlung ist wirklich ein Geheimtipp, es sind die "Gewölbe der Geheimnisse" in Viechtach. Besondere Ein- und Ansichten erwartet die Besucher tief unten im historischen Bürgerspital, dem ältesten Gebäude der Stadt Viechtach. Neben einer "Altägyptischen Grabkammer" beherbergt das Gewölbe das "Tempelchen der Geheimnisse" mit dem "Gläsernen Tarot", einem monumentalen Glaskunstwerk von Reinhard Schmid, dem Hausherrn und Hüter aller "Geheimnisse". 400 Museumsreplikate aus aller Welt, die "Geschichte der Kleidung", "Die zwei Seiten des Lebens" und eine Schatzkiste warten darauf, entdeckt zu werden. Alois Breu meint: "Hier ist auf engem Raum unheimlich viel Kunst entstanden. Man braucht sich eigentlich nur ein bisschen mit den Kunstwerken beschäftigen, um tatsächlich etwas über sich selber zu erfahren."

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Seine dritte Empfehlung

Der Gasthof Ödenturm

Wenn Alois Breu mit seinem Motorrad durch den Bayerischen Wald unterwegs ist, schaut er auch gerne im Gasthof Ödenturm in Chamünster bei Cham vorbei: "Hier haben wir unsere Hochzeit gefeiert. Der Wirt und der Koch, der Ernst Hunger, steht hinter seiner Küche und macht immer wieder ganz tolle Menüs. Und der Spruch "Hunger ist der beste Koch" stimmt hier doppelt und dreifach." Jetzt im Herbst stehen leckere Gerichte mit Pfifferlingen, Trüffel, Kürbis und heimische Wildgerichte auf der Speisekarte.

Die Burgruine Ödenturm liegt hoch oben auf dem Lamberg. Von dort hat man einen herrlichen Ausblick über das Regen- und Chambtal.

Motorrad-Fahren, ein geheimnisvolles Gewölbe in Viechtach und Erholung im Gasthof Ödenturm: das sind Alois Breus Vorschläge für einen perfekten Urlaubstag im Bayerischen Wald.

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