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Wort der Woche

Die Ellbogengesellschaft

Ellenbogen sind nützlich – jede und jeder besitzt sie. Werden sie allerdings zu oft eingesetzt, kommt nichts Gutes dabei heraus.

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Die Ellbogengesellschaft

Ellenbogen hat jeder Mensch – und zwar zwei. An jedem Arm einen. Wird der untere Teil des Armes zum Körper hin angewinkelt, also gebeugt, zeigen sie sich. Es sind die Knochen der sogenannten Elle, einem Knochen am Ellbogengelenk. Ellenbogen sind spitz. Wer daher redensartlich „seine Ellenbogen ausfährt“ oder „(ge)braucht“, der tut dies, um sich durchzusetzen oder sich einen Vorteil zu verschaffen – und das mit nicht fairen Mitteln. Brauchen nun ganz viele Menschen ihre Ellenbogen, entwickelt sich nach und nach eine „Ellbogengesellschaft“. In ihr denkt jeder rücksichtslos nur an sich und nicht an das Glück und die Zufriedenheit der anderen Menschen. Ob man aber mit dieser Ellbogenmentalität wirklich weit kommt, ist zweifelhaft. Denn wer die Ellenbogen – bildlich gesprochen – „einfährt“ und stattdessen dem anderen die Hand reicht, wird meist auch belohnt.

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