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Todesfall

Die deutsche Journalistin Sylke Tempel ist tot

Die anerkannte Expertin für Außenpolitik, Sylke Tempel, ist bei einem Unfall während des Sturms "Xavier" in Berlin verunglückt.

"Wir trauern um eine gute Freundin und leidenschaftliche Außenpolitikerin. Ihr Tod ist ein schwerer Verlust für uns in Deutschland und weit darüber hinaus", erklärte Außenminister Sigmar Gabriel (SPD). Das Auswärtige Amt und die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DPAG) hatten den Tod der 54-Jährigen in Berlin bestätigt.

Die in Bayreuth geborene Journalistin war im Vorstand der DPAG. Seit 2008 war sie Chefredakteurin der vom DPAG herausgegebenen Fachzeitschrift "Internationale Politik" sowie dem "Berlin Policy Journal". "Sylke Tempel hat als Kommentatorin und Wissenschaftlerin die gesellschaftliche und politische Debatte immer wieder mit wichtigen Impulsen bereichert und kritisch begleitet", sagte der Präsident der Gesellschaft, Arend Oetker.

Vor ihrer Tätigkeit für die DGAP war Tempel als Redakteurin, Autorin und Nahostkorrespondentin für mehrere deutschsprachige Medien tätig gewesen, unter anderem für die "Jüdische Allgemeine", das österreichische Magazin "Profil", das Schweizer Magazin "Facts" und den Berliner "Tagesspiegel". Sie ist Autorin der Bücher "Israel. Reise durch ein altes, neues Land" und "Die Tagesschau: Das große Deutschlandbuch". Der Deutschen Welle lieferte sie in Interviews Analysen und war regelmäßiger Gast der Talk-Sendung "Quadriga".

Video ansehen 26:00

Germany and Israel: A frayed relationship?

Die Journalistin war während des Sturms "Xavier" ums Leben gekommen, der am Donnerstag über Berlin zog. Nach Angaben der Feuerwehr war sie aus ihrem Auto gestiegen, um ein Hindernis aus dem Weg zu räumen. Dabei wurde sie von einem umstürzenden Baum getroffen.

myk/SC (dpa, epd, kna)

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