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Reise

Die deutsche Hauptstadt 20 Jahre nach der Wiedervereinigung

Berlin steht wie keine andere deutsche Stadt für das Zusammenwachsen von Ost und West. Das Brandenburger Tor - Berlins berühmtestes Wahrzeichen - trennte einst die Stadt und ist heute Symbol der deutschen Einheit.

Touristen an der East Side Gallery

Touristen an der East Side Gallery

An der ehemaligen Grenze am Spreeufer ist nach der Wiedervereinigung das Regierungsviertel entstanden. Es ist, genauso wie der Potsdamer Platz, eine architektonische Attraktion der Stadt. Wo heute Hochhäuser stehen, war vor 20 Jahren eine riesige Brachfläche im Grenzgebiet.

Berlin ist heute eine Kunst- und Kulturmetropole. Im Zentrum: die Museumsinsel. Das Gebäude-Ensemble auf der Spreehalbinsel wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. Seit Ende der 1990er Jahre wird hier aufwändig saniert. Zuletzt wurde das Neue Museum wiederhergestellt.

Auch lange vernachlässigte Stadtviertel haben von der Wiedervereinigung profitiert, etwa der Simon-Dach-Kiez im Stadtteil Friedrichshain. Wegen der günstigen Mieten zogen nach der Wende vor allem junge Leute hierher. An die Teilung erinnert in Friedrichshain die East Side Gallery, das längste erhaltene Stück Mauer, das 1990 von rund 100 internationalen Künstlern in einer spontanen Aktion gestaltet wurde.

Autor: DW-TV
Redaktion: Pia Gram

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