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Podcast Wirtschaft

Die Commerzbank versenkt viel Geld in Detroit (25.07.2013)

Das Geschäftsklima hellt sich auf +++ Springer verkauft Traditionszeitungen +++ Commerzbank hat viel Geld in Detroit investiert +++ Die Probleme der chinesischen Wirtschaft +++ Irland fünf Jahre nach der Bankenschmelze

ARCHIV - Zahraeder am Stand des Waelzlagerherstellers NKE aus Oesterreich, aufgenommen am 23. April 2009 auf der Hannover Messe in Hannover. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Juni 2009 zum dritten Mal in Folge verbessert. Die Hoffnung auf ein Ende der Talsohle liess den ifo-Geschaeftsklimaindex von 84,3 auf auf 85,9 Punkte steigen, wie das Muenchner Wirtschaftsforschungsinstitut am Montag, 22. Juni 2009, mitteilte. (AP Photo/Joerg Sarbach) --- FILE - A man is seen through a big bearing at the booth of NKE of Austria at the industrial fair in Hanover, Germany, Thursday, April 23, 2009.Some 6,150 exhibitors from 61 different nations participate in the world's largest fair for industrial technology.(AP Photo/Joerg Sarbach)

Deutschland Wirtschaft Symbolbild Konjunktur IFO

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Wirtschaft (25.07.2013)

Regelmäßig fragt das Münchener Ifo-Institut in deutschen Unternehmen die aktuelle Stimmung und die Erwartungen an die nahe Zukunft ab. Die Ergebnisse fließen in den Ifo-Geschäftsklimaindex, das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer. Die heutigen Zahlen sind gut ausgefallen, besser sogar als erwartet.

In der deutschen Presselandschaft gibt es eine Neuordnung, die ziemlich überraschend kommt: Der Axel-Springer-Verlag verkauft seine Regionalzeitungen, darunter Traditionsblätter wie die Berliner Morgenpost und das Hamburger Abendblatt. Käufer sind die Funke-Medien, zu denen auch die WAZ-Gruppe gehört.

Die Commerzbank, im Zuge der Finanzkrise teilverstaatlicht, bemüht sich, den Staatsanteil herunterzufahren. Doch weit ist die Bank damit noch nicht gekommen. Nun hören wir von einer weiteren Altlast der Pleitebanker: Ausgerechnet in Detroit, der seit langem maroden und inzwischen bankrotten Autostadt der USA, haben sie viel Geld investiert, das nun abgeschrieben werden muss.

Die chinesische Wirtschaft wächst zwar noch – aber immer langsamer. Nun hat die Regierung ein Hilfs-Programm aufgelegt - kein richtiges Konjunkturprogramm zwar, aber sie will gezielte Anreize setzen. So sollen etwa kleine Unternehmen von der Umsatz- und Mehrwertsteuer befreit werden. Warum stottert der chinesische Konjunkturmotor eigentlich?

Irland war einmal ein Paradebeispiel dafür, wie ein strukturschwaches und armes Land mit Fleiß und Fantasie zu Wohlstand kommen kann. Dann aber musste das Land als erstes unter die Rettungsschirme der EU schlüpfen. Wo steht das Land, das zuletzt wegen seiner nicht nur inkompetenten, sondern auch noch unverschämten sogenannten Banker-Elite in die Schlagezeilen gekommen war, heute – fünf Jahre nach der großen Bankenschmelze?

Redakteur am Mikrophon: Dirk Ulrich Kaufmann

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