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Filme

Die Coen-Brüder eröffnen die 66. Berlinale

"Hail, Cesar!" - so heißt der neue Film der US-amerikanischen Regisseure Joel und Ethan Coen. Die Komödie, die im Hollywood der 1950er Jahre spielt, wurde als Eröffnungsfilm der kommenden Berlinale ausgewählt.

Das ist ein Coup. Einen Film der Brüder Coen als Auftakt für ein großes Festival zu bekommen, ist eine sichere Bank. Wenn es sich dazu noch um eine Komödie handelt, darf man getrost von einem Glücksgriff sprechen. Der ist Festivaldirektor Dieter Kosslick jetzt gelungen. "Wie schön, dass Joel und Ethan Coen erneut die Berlinale eröffnen", kommentierte der Berlinale-Chef die Wahl unter Anspielung auf den Auftakt vor fünf Jahren. Damals hatte der Coen-Western "True Grit" das Festival eröffnet.

Auf dem Roten Teppich werden viele Stars erwartet

Für Starrummel auf dem Roten Teppich dürfte mit dem jetzt nominierten Film gesorgt sein. In "Hail, Cesar!" spielen unter anderem mit: George Clooney und Scarlett Johansson, Josh Brolin und Tilda Swinton, Frances McDormand und Ralph Fiennes - um nur einige zu nennen. Zwar steht noch nicht endgültig fest, wer von den Darstellern neben den Regisseuren im Februar zur Berlinale anreist, doch darf man davon ausgehen, dass sich das Festivalteam mit der Auswahl des Films die Beteiligung einiger Schauspieler hat zusichern lassen.

Berlinale 2015 Dieter Kosslick Foto: Clemens Bilan/Getty Images)

Dieter Kosslick

Der Eröffnungsfilm der Berlinale steht traditionell im Rampenlicht und wird als großes Medienereignis gefeiert. Im vergangenen Jahr hatte das Grönland-Drama "Nobody wants the night" der Spanierin Isabel Coixet mit Juliette Binoche die Berlinale eröffnet.

Die Brüder Joel und Ethan Coen haben sich in den vergangenen Jahrzehnten mit Filmen wie "The Big Lebowski", "Fargo" oder "No Country for Old Men" einen Platz in der jüngeren US-Kinogeschichte gesichert. Sie sind seit ihrem Debüt "Blood Simple" im Jahre 1984 im Geschäft. Ihre Filme gewannen mehrere Oscars und weitere wichtige Filmpreise. Die Werke der Brüder zeichnen sich durch viel Witz und geschliffene Dialoge und eine oft innovative Ästhetik aus.

Ein Blick hinter die Kulissen Hollywoods in den '50er jahren

In ihrem neuen Film "Hail, Cesar!" geht es um einen Mann, der im Hollywood-Studiosystem der 1950er Jahre als sogenannter "Problemlöser" arbeitet. Bei Filmprojekten hat er dafür zu sorgen, dass alles klappt und unvorhergesehene Ereignisse am Set keinen allzu großen Schaden anrichten. "Ihr Witz, die einzigartigen Charaktere und ihr fantastisches Erzähltalent werden das Publikum garantiert begeistern", kommentiert Kosslick die Entscheidung, die 66. Berlinale (11.-21.2.2016) mit dem Coen-Film zu eröffnen.

Filmstill Hail, Caesar! Eröffnungsfilm 66.Berlinale (Foto: Berlinale/Universal Pictures)

Scarlett Johansson in "Hail, Caesar!"

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