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Die Chance gibt's nur einmal

Welche Themen bewegten die DW-WORLD-User in der vergangenen Woche? Schauen Sie selbst!

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Wahlen Iran

Was in Iran vor sich geht, ist für uns in Europa lebende, freie Bürger nicht vorstellbar. Eine relativ kleine, dafür aber sehr reiche und mächtige Gruppe von radikal religiösen Menschen bestimmt willkürlich über Recht und Unrecht. Nicht einmal das bestehende und geschriebene Recht wird eingehalten. Die Korruption ist so weit fortgeschritten, dass arme Gläubige, die zu jener Zeit noch die Revolution unterstützt hatten, behaupten, die fünf Säulen des Islam seien im Iran durch Vetternwirtschaft, Beziehungen, Korruption, Bestechlichkeit und Unrecht ersetzt worden. Hinzu kommen die enorme Arbeitslosigkeit und Opiumsucht der Jugendlichen. Wer Präsident wird, ist letztlich und tatsächlich nicht von Bedeutung.

(Sahand Shahmohammadi)

Agrarsubventionen

Es ist schon reichlich traurig, zusehen zu müssen, wie die derzeitigen EU-Führungsexperten sich untereinander rumstreiten wie ein Haufen Kindsköpfe. Deutschland und Frankreich sollten endlich einsehen, das alle ihre traditionellen Agrarhilfen unnatürliche Eingriffe in die Wirtschaft sind, die entschieden mehr Schaden anrichten als das sie gut tuen. Und dasa nicht nur in den eigenen Ländern und der EU, sondern auch weltweit. Europas irrsinnige Agrarsubventionen machen es allen Entwicklungsländern unmöglich, auf dem Weltmarkt konkurrieren zu können. Anstatt die armen Länder immer wieder mit Almosen und Kredit-Erlässen weiter am Gängelband zu halten, sollte man ihnen endlich mal die Chance geben sich selber entwickeln zu können, indem man alle Subventionen allmählich abbaut.

(Martin Wahl, Montreal)

Die Agrarsubventionen sind viel zu hoch! Ein großer Teil des Geldes sollte besser in Subventionen für die Jugend und den Breitensport investiert werden! Die Menschen sind eh zu fett und die jungen Leute, die keine Arbeit haben, wissen nichts mit sich und ihrer Kraft anzufangen.

(Eva-Maria Pasch)

Schuldenerlass für arme Länder

Wenn wir schon dabei sind Schulden zu erlassen - was ich grundsätzlich für lobenswert halte - warum nicht in diesem Zusammenhang die jeweiligen Regierungen in die Pflicht nehmen und an den Erlass verpflichtende "Hausaufgaben" knüpfen, die ohne großen finanziellen Aufwand durchführbar aber mit faktischem, moralischem Engagement verbunden sind?! Die Chance gibts nur einmal - jedenfalls gesünder und charakterlich förderlicher als solche Bedingungen an die Neuvergabe irgendwelcher Kredite zu knüpfen.

(H. Kolar)


Wir freuen uns über jede Zuschrift, aber wir können nicht alle Leserbriefe veröffentlichen. Aus redaktionellen Gründen behalten wir uns Kürzungen vor. Die Inhalte geben die Meinung der User, nicht die Meinung der Redaktion wieder.

  • Datum 19.06.2005
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  • Permalink http://p.dw.com/p/6nfN
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