1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Zentralbanken

Die Börsen applaudieren Yellen

Die asiatischen Börsen auf einem 19-Monate-Hoch: Fed-Chefin Janet Yellen hat höhere Leitzinsen für den nächsten Monat ins Gespräch gebracht. Die Wall-Street endete am Dienstag auf Rekordhoch.


Janet Yellen (picture alliance/ Zumapress/B. Dandan)

Janet Yellen, Chefin der US-Notenbank vor Senatoren in Washington

Zu lange mit Zinserhöhungen zu warten, könnte unklug sein, hatte die Chefin der US-Notenbank am Dienstag gesagt. Yellen sprach vor einem Ausschuss des US-Senats.  Das wurde weithin verstanden als Signal für eine weitere Anhebung des US-Leitzins, möglicherweise schon bei der nächsten Notenbanksitzung Mitte März. Der Kurs des Dollar legte daraufhin stark zu.

Die meisten Börsen in Asien quittierten die Äußerungen Yellens am Mittwoch mit Zuwächsen. Der MSCI-Index für die asiatischen Börsen ohne Japan erreichte den höchsten Stand seit Juli 2015. Der japanische Nikkei-Index lag 1,2 Prozent im Plus, die Börse in Hongkong legte um 1 Prozent zu.

Rekordmarken in New York

Die Märkte wurden aber auch von einem neuerlichen Rekordstand an der Wall Street angeschoben. Der Dow Jones Index an der New Yorker Börse überwand am Dienstag erstmals in seiner Geschichte die Marke von 20.500 Punkten. Auch der technologiewertelastige Nasdaq-Index erreichte im Laufe des Handels neue Höhen.

Der Kurs des Euro hat sich am Mittwoch nach den deutlichen Vortagesverlusten vorerst unter der Marke von 1,06 US-Dollar stabilisiert. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,0581 Dollar gehandelt. Der Euro war am Dienstag nach den Yellen-Äußerungen deutlich belastet worden. Wegen der hohen Unsicherheit über die weitere Wirtschaftspolitik des US-Präsidenten Donald Trump hatten viele Anleger eigentlich mit einem Abwarten der amerikanischen Zentralbank Fed gerechnet. "Yellens Äußerung spricht dafür, dass die Fed wohl nicht diese Geduld aufbringen wird", sagte Expertin Christiane von Berg von der BayernLB.

ar/zdh (dpa, rtr, afp)

   

 

Die Redaktion empfiehlt