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Strategie

Die Aufgabenplanung

Ihre strategischen Ziele entwickelt die DW in einem transparenten Diskussionsprozess mit Aufsichtsgremien und Politik. Ergebnis: die „Aufgabenplanung“. Die DW hat den Entwurf für 2014 bis 2017 vorgelegt.

Satellite dishes hang on an apartment block called the 'Pallasseum' in Berlin�s Schoeneberg district on June 8, 2010. AFP PHOTO / DAVID GANNON (Photo credit should read DAVID GANNON/AFP/Getty Images)

Satellitenschüssel Symbolbild

Der am 11. Juli 2014 von Rundfunkrat und Verwaltungsrat der Deutschen Welle beschlossene Entwurf der Aufgabenplanung 2014 bis 2017 wurde dem Präsidenten des Deutschen Bundestags, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) sowie dem Präsidenten des Bundesrechnungshofs am 18. Juli zugeleitet. In den Entwurf sind die Erkenntnisse und Daten des Evaluationsberichts 2010 bis 2013 der DW eingeflossen.

Spitzenposition als Ziel

Auf der Grundlage von Zielregionen, Zielgruppen und Selbstverständnis fokussiert sich die DW im Zeitraum der neuen Aufgabenplanung auf drei Ziele: Sie steigert die Relevanz ihrer Angebote bei den globalen Entscheidern und Teilnehmern an der politischen Meinungsbildung – dialogisch und interaktiv. Hierdurch soll eine deutliche Steigerung der Reichweite realisiert werden – von 101 Millionen wöchentlichen Nutzerkontakten in der Zielgruppe auf 150 Millionen. Damit strebt die DW eine Spitzenposition unter den Auslandssendern an.

Hierfür gestaltet die DW das journalistische Angebot neu und fokussiert sich stärker auf Bedürfnisse und Interessen der Zielgruppe. Die Angebote werden konsequent multimedial geplant und miteinander verzahnt. Darüber hinaus werden Dialog und Interaktion ausgeweitet. Die DW positioniert sich als globaler Informationsanbieter aus Deutschland mit hoher Regionalkompetenz und tritt als interaktiver Partner für Pluralismus und Meinungsvielfalt ein.

In eigener Verantwortung

Nach dem DW-Gesetz muss die Deutsche Welle regelmäßig „ihre Programmziele, Schwerpunktvorhaben und deren Gewichtung zur Erfüllung ihrer Aufgaben“ darlegen, „aufgeschlüsselt insbesondere nach Zielgebieten, Zielgruppen, Verbreitungswegen und Angebotsformen“. Ebenso erläutert sie, „wie sie zur Aus- und Fortbildung von Medienschaffenden, insbesondere im Rahmen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit und der Förderung der auswärtigen Beziehungen beiträgt“. Die Aufgabenplanung für einen Zeitraum von vier Jahren entsteht in eigener Verantwortung der DW. Den Entwurf leiten wir dem Deutschen Bundestag und der Bundesregierung zu.

Die Aufgabenplanung wird jährlich fortgeschrieben. Grundlage für die Planungen sind die finanziellen Rahmendaten der Bundesregierung. Ihr jährliches Budget von derzeit rund 280 Millionen Euro erhält die DW aus dem Etat der Staatsministerin für Kultur und Medien.

Rundfunk- und Verwaltungsrat beteiligt

An der Aufgabenplanung beteiligt sind auch Rundfunk- und Verwaltungsrat, unsere Aufsichtsgremien. Der Rundfunkrat beschließt die Aufgabenplanung mit Zustimmung des Verwaltungsrats und unter Einbeziehung von Stellungnahmen des Deutschen Bundestags, der Bundesregierung sowie aus der Öffentlichkeit.

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