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Volontariat

Die alten DW-Volontäre (September 2005 - Februar 2007)

Fünf Damen, fünf Herren - mit dabei ein Schwabenfinne und eine Amerikanerin, die vorgibt 16.000 Holzfällerhemden getragen zu haben. Willkommen bei den Neuen! Die verstehen sich, arbeiten hart und reiten jetzt die Welle.

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Volontäre der Deutschen Welle im September 2005


Mareike Aden
DW Volontärin Mareike Aden

Mareike Aden

"German on the TV", rief mein australischer Gastvater mir durch das Haus entgegen. Da war sie also, die "Deutsche Welle". Ich war 16 Jahre alt und verbrachte als Austauschschülerin ein Jahr in der Nähe von Brisbane. Schon damals wusste ich, dass ich Journalistin werden wollte. Irgendwann, irgendwie. Aber das war noch weit weg, weiter weg als zu Hause. Sechs Jahre später studiere ich Journalistik in Dortmund mit dem Zweitfach Politik, habe meine Semesterferien in verschiedenen Zeitungs- und Fernsehredaktionen verbracht, nebenbei schöne Städte wie Berlin, Hamburg und Mainz kennen gelernt und ab und zu als Freie für heute.de geschrieben. Jetzt freue ich mich auf ein Jahr bei der Deutschen Welle. Und wer weiß - vielleicht ruft mein australischer Gastvater irgendwann in diesem Jahr durch das Haus: "It’s Mareike on the radio."Unwahrscheinlich, aber möglich.


Mathias Bölinger

DW Volontär Mathias Bölinger

Mathias Bölinger

Sprachenbegeisterter Reisevogel mit Ost-Drall. Zivildienst in Moskau, Sinologie- und Slawistikstudium in Wien, Shanghai und Köln. Wusste nach einem journalistischen Praktikum in Peking plötzlich: Das isses! Und rotiert seitdem durch die Redaktionen: Kulturzeitschrift "du", Neue Zürcher Zeitung. Und jetzt also die Welle, die vom kleinen Bonn aus in die große weite Welt funkt.


Marcus Bösch

DW Volontär Marcus Bösch

Marcus Bösch

Kindheit und Jugend in Ostwestfalen-Lippe. Kulturelle Einflüsse der britischen Besatzungsmacht. Erster Berufswunsch: Hausmeister in einer französischen Feriensiedlung am Atlantik. Statt dessen: Nach Köln gezogen, Politik studiert, ein Kind großgezogen. Und sonst? Ausslandssemester in Cambridge. Rumänisch gelernt. Und die üblichen Praktika bei der Journaille absolviert. Warum? Wo sonst kommt man in Kontakt mit Kammerzofen, Armwrestlerinnen und fanatischen Jungchristen? Für die Zukunft: Ein Haus am Atlantik - mit Hausmeister.

Sarah Faupel

DW Volontärin Sarah Faupel

Sarah Faupel

Wer Journalist werden will, sollte kein Journalist werden. Wie oft hatte ich diesen Satz gehört. Daran gehalten hab ich mich trotzdem nicht. Im Gegenteil: Nach dem Journalismus-Studium in Deutschland verschlug es mich noch ins Ausland um dort den Master in International Journalism zu machen. Zum verstaubten Theoretiker bin ich deshalb aber nicht verkommen, schließlich bin auch ich Kind der Generation (unbezahlter) Praktika: Ob Radio, Fernsehen, Zeitung oder Online - ob in Deutschland, Australien oder USA - ausprobiert habe ich so ziemlich alles in der Medienbranche. Seit September bin ich nun stolze Volontärin bei der Deutschen Welle. Trotz oder wegen des Journalismus-Studiums? Egal, hauptsache ich bin dabei....

Peter Hille

DW Volontär Peter Hille

Peter Hille

Am ersten Abend in Bonn habe ich mich gründlich verfahren. Mit dem Fahrrad war ich auf der Suche nach dem günstigsten Kebab der Stadt. Irgendwo muss ich falsch abgebogen sein; erst der leuchtende Postturm hat mir Orientierung verschafft. Bonn ist eine Großstadt, zumindest für mich. Döner für zwei Euro, Stadtautobahn und Wolkenkratzer gab es nicht in Tübingen, da habe ich die Schule besucht, und auch nicht in Konstanz, wo ich Politik studierte. Das sind friedliche Orte, die ich ungern verlassen habe. Für Jerusalem, Brüssel, Bordeaux, Addis Abeba und jetzt eben Bonn. Moloche! Aber da sitzen sie, die Pressestellen und Rundfunksender. An erster Stelle: die Deutsche Welle. Wie ich mich in Berlin zurechtfinden werde? Keine Ahnung. Aber der Döner soll da nur einen Euro kosten.


Grit Hofmann

DW Volontärin Grit Hoffmann

Grit Hofmann

Mein Anfahrtsweg nach Bonn war der längste von allen: einmal quer durch Deutschland! Und jetzt immer wieder zurück, wenn das Privatleben ruft. Da fühlt man sich im ICE doch fast schon heimisch! Aber nicht mehr lange! Wenn wir gemeinsam nach Berlin gehen, dann habe ich Heimspiel! Fast fünf Jahre habe ich in Berlin gelebt und studiert. Frankreichstudien hieß mein Studienfach. Obwohl... - genau genommen waren es ja fünf Fächer. Davon habe ich mir zwischenzeitlich diverse Auszeiten gegönnt: ein Jahr "Sciences Po" im bretonischen Rennes, Reise durch down under, Praktika in Paris und Montpellier. Und regelmäßig nach Leipzig: zum freien Mitarbeiten beim MDR. (Auch auf der A9 kann man sich heimisch fühlen!). Was den Rest meines "Lebenslaufes" betrifft, schließe ich mich Dirk Stermann (Radio Eins) an: "Es reicht ja wirklich, das Leben zu leben, warum soll man die unendliche Serie an Peinlichkeiten noch datieren!"


Kateri Jochum

DW Volontärin Kateri Jochum

Kateri Jochum

Geboren in Colorado, bin ich in den Wäldern von Minnesota jung geworden, unweit der kanadischen Grenze in den USA. Nach 16.000 Seen und genauso vielen Holzfällerhemden ging ich hinaus, um die weite Welt zu sehen und das fürchten zu lernen - und landete in Hessen. Nun ja. Später ging es zum Studium nach Berlin immerhin, und dann, als die Dissertation über Berlin-Literatur zu eintönig wurde, als Praktikantin zum Englischen Programm der Deutschen Welle. Eine richtige Entscheidung. Stolz bin ich darauf, dass ich die deutsche Bürokratie überwunden habe, mehr deutsches Kulturgut kenne als die meisten meiner Freunde, ein bisschen "hesseln" und etwas "berlinern" kann, und dass ich es als Nichtmuttersprachlerin zum deutschen Volontariat geschafft habe.


Aarni Kuoppamäki

DW Volontär Aarni Kuoppamäki

Aarni Kuoppamäki

Ein westfälischer Schwabenfinne, geboren 1983 in Stuttgart als jüngstes von sieben Kindern. Sechs Jahre zuvor war die Familie nach Deutschland gekommen, weil der Vater hier von Schlagersänger auf Pfarrer umschulte. Nicht katholisch oder evangelisch - anthroposophisch. Der Bildungsweg lief also durch Waldorfkindergarten und –schulen in Wuppertal und Dortmund. Nach zwölf Jahren in Westfalen, zuletzt als Student der Journalistik mit Nebenfach Philosophie, nun endlich was Neues: Volo bei der Welle. Gerade hier wegen der internationalen Ausrichtung. Denn Glück als Lebensziel erfüllt sich mir in der Fremde. Vielleicht war es beim inspirierten Schreiben in China, Israel oder Südafrika, wo sich der Wunsch festigte, Journalist zu werden. Dass die Mutter in Finnland Journalistin war, wurde mir erst vor kurzem bewusst. Auf Bonn und Berlin folgt 2006 das Hauptstudium in Dortmund. Danach wieder das Ausland, um Schwedisch zu lernen für das zweisprachige Finnland oder Russisch für mich selbst. Und um alle Kontinente mal besucht zu haben. Für den Anfang.


Maik Meuser

DW Volontär Maik Meuser

Maik Meuser

Idstein im Taunus - und dann? Mainz, von dort den Rhein rauf nach Straßburg und wieder runter nach - Dottendorf. D o t t e n d o r f ? Klingt lustig, ist auch so. Blauer Himmel, dank Ozon. Und die Autobahn endet hier. Einfach so. Klasse Verkehrsanbindung, wären da nicht diese Gleise, die Züge und die Schranke - natürlich unten, in 80 Prozent aller Fälle. Aber dahinter, mit dem Fahrrad in sechseinhalb Minuten zu erreichen, da liegt sie, so ganz selbstverständlich, sozusagen in Schürmann gebettet: Die Deutsche Welle, Hort des qualitativen Journalismus. Wow. War das eigentlich logisch? Lokales für die Idsteiner Zeitung neben dem Abitur, regionale Politik im SWR-Fernsehen während des Politikstudiums und dann europäische Politik und Kultur für ARTE. Tolle Stationen - vor allem die letzte. Jetzt also international: Deutsche Welle, aus der Mitte Europas. Und eben aus Dottendorf, hinter den Gleisen.


Marlis Schaum

DW Volontärin Marlis Schaum

Marlis Schaum

"Journalist werden – aber wie?" – das Arbeitsamt Aachen und zwei engagierte Journalisten von WDR und Kölner Stadtanzeiger gaben sich 1997 alle Mühe, mir das zu erklären - in Monschau, in der Eifel. Nach einer Woche Journalismus zum Ausprobieren, mit allen Schikanen und einer ersten Reportage von der Kartbahn wollte ich auf jeden Fall Journalistin werden. Auch, wenn mir nahe gelegt wurde, es doch am besten bei einer bunten Zeitschrift zu versuchen. Viele Praktika, ein Studium, freie Mitarbeit und interessante Erfahrungen später hat sich vorerst die Begeisterung für Hörfunk, Fernsehen und "ernsthafte" Themen durchgesetzt. Und dann auch noch bei den öffentlich-rechtlichen! Wie schön. Freue mich auf die vielen neuen Erfahrungen. Mein biographisch-geographischer Lebenslauf soweit: vom Niederrhein nach Irland, nach Westfalen, über einige Abstecher um die Welt bis ins richtige Rheinland (Bonn). Was da noch kommt...?