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Sport-News

Diamond Leauge: Deutsches Duo überzeugt

Christina Obergföll und Betty Heidler haben bei der Diamond-League-Veranstaltung in den USA starke Leistungen gezeigt. Obergföll gewann das Speerwerfen mit Meetingrekord, Heidler überzeugte mit dem Hammer.

Christina Obergföll bei Ihrem Wurf über 67 Meter 70. Foto:Jonathan Ferrey/Getty Images

Christina Obergföll bei Ihrem Wurf über 67 Meter 70.

 Speerwerferin Christina Obergföll untermauerte mit dem Sieg ihre starke Frühform, Betty Heidler deklassierte knapp zweieinhalb Monate vor der Leichtathletik- Weltmeisterschaft in Moskau die gesamte Hammerwurf-Weltelite. Obergföll gewann im Hayward-Field mit Meetingrekord und persönlicher Saisonbestmarke von 67,70 Meter. Somit übertraf die Olympiazweite den fast drei Jahre alten Eugene-Rekord der Amerikanerin Kara Patterson (65,90 Meter) deutlich.

Für Obergföll war es der zweite Sieg binnen sieben Tagen. Am vergangenen Samstag hatte die 31 Jahre alte Deutsche  in New York gewonnen. Im vierten Versuch schleuderte sie den Speer auf die Siegesweite, hätte den Wettkampf aber auch mit den im dritten Durchgang erzielten 63,95 Meter gewonnen. Kimberley Mickle (Australien) wurde Zweite (63,80 Meter), die russische Weltmeisterin Maria Abakumowa kam auf einen enttäuschenden fünften Rang. Mit ihrem Erfolg festigte Obergföll ihre Gesamtführung in der Diamond-League-Serie, die sie bereits 2011 zu ihren Gunsten entscheiden konnte.

Starke Konkurrenz

Die deutsche Hammerwerferin Betty Heidler bereitet sich am 25.05.2013 bei den Halleschen Werfertagen in Halle (Saale) (Sachsen-Anhalt) auf ihren Wettkampf vor. Foto: Hendrik Schmidt/dpa

Leichtathletik diamond league Betty Heidler

Beeindruckend war auch der Auftritt von Betty Heidler. Die Weltrekordhalterin setzte sich mit starken 75,21 Meter vor der polnischen Europameisterin Anita Wlodarczyk (74,73 Meter) sowie Olympiasiegerin und Weltmeisterin Tatjana Lysenko aus Russland (72,62) durch. Heidlers Teamkollegin Kathrin Klaas kam mit nur einem gültigen Versuch von 69,64 Meter auf Platz sieben.

Drei Weltjahres-Bestleistungen gab es bei den Männern. Der zweimalige äthiopische Olympiasieger Kenenisa Bekele lief über die 10000 Meter in 27:12:08 Minuten zum Sieg, Alexandr Menkow aus Russland gewann den Weitsprung mit 8,39 Meter und der Kenianer James Kiplagat Magut das Rennen über die Meile (3:55:24 Minuten).