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Fußball

DFB-Team will WM-Ticket lösen

Das Fußball-Jahr der deutschen Nationalmannschaft beginnt an diesem Mittwoch (11.02.2009) mit einem Testspiel gegen Norwegen. Ziel für das DFB-Team ist aber die Qualifikation für die WM 2010 in Südafrika.

Gigantische Poster mit Konterfeis der Nationalspieler

Auf eine erfolgreiche WM-Quali hoffen Ballack und Co.

Einen Turnier-Höhepunkt gibt es 2009 zwar nicht, doch will sich die deutsche Auswahl für die WM 2010 in Südafrika qualifizieren. "Die WM ist die nächste Etappe, die wir erreichen müssen", sagt Bundestrainer Joachim Löw. Seine Mannschaft liegt in ihrer Qualifikations-Gruppe mit 10 Punkten aussichtsreich auf Platz eins vor Russland und Wales, die beide auf 6 Zähler kommen. Nur der Gruppen-Erste löst direkt das WM-Ticket. Um erste Punkte geht es am 28. März in Leipzig gegen Liechtenstein und am 1. April in Cardiff gegen Wales. Weitere Gegner sind Aserbaidschan und Finnland. Die wohl entscheidende Partie steht am 10. Oktober in Russland an. Und erst wenn die WM-Qualifikation vollbracht ist, will der 49-Jährige Löw mit dem Deutschen Fußball-Bund über eine mögliche Verlängerung seines im Sommer 2010 auslaufenden Vertrages reden.

Löw forciert Konkurrenzkampf

Bundestrainer Löw hält einen Luftballon

Hoffentlich platzt er nicht: Löws Traum vom WM-Ticket

Nach dem dritten Platz bei der WM 2006 und der EM-Finalteilnahme 2008 fordert Löw Steigerungen in vielen Bereichen: "Wir wollen uns spielerisch und im taktischen Bereich weiter verbessern. Auch das Thema Geschwindigkeit spielt eine wichtige Rolle." Mit Blick auf die WM plant Löw seinen Kreis der potenziellen Nationalspieler auf rund 35 Spieler auszuweiten. Damit will Löw den Konkurrenzkampf beim Vize-Europameister weiter forcieren. Auch will er verhindern, dass er bei der Nominierung seines WM-Kaders wie vor der EM 2008 Kompromisse eingehen muss.

Zwei Neue im Kader gegen Norwegen

Die Duesseldorfer Arena

In Düsseldorf startet die DFB-Elf ins neue Fußball-Jahr

Eröffnet wird das Länderspiel-Jahr am Mittwoch in Düsseldorf mit einem Test gegen Norwegen. "Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen und uns Selbstvertrauen holen. Zudem will ich das eine oder andere ausprobieren", kündigte der Bundestrainer an. So baute Löw seinen Kader im Vergleich zum letzten Länderspiel im November gegen England (1:2) auf mehreren Positionen um. Dass der Leverkusener Stefan Kießling anstelle von Lukas Podolski im Kader steht, erklärte Löw damit, dass der Bayern-Spieler seit drei Monaten durch Verletzungen und Krankheit nicht voll belastbar sei: "Wir wollen ihm die notwendige Zeit einräumen, damit er sich seine gewohnte Form erarbeiten kann." In der Defensive steht der Hoffenheimer Andreas Beck vor seinem Debüt im DFB-Dress. Daneben bewirbt sich der Bremer Mesut Özil darum, der 23. Länderspiel-Neuling unter Löw zu werden.

Zeit für Experimente auf Asien-Trip

Die Neuen im DFB-Dress: Andreas Beck (li) und Mesut Özil

Die Neuen im DFB-Dress: Andreas Beck (li) und Mesut Özil

Nach Saisonende der Bundesliga steht eine zehntägige Asienreise mit zwei Spielen am 29. Mai in Shanghai gegen China sowie am 2. Juni in Abu Dhabi gegen die Vereinigten Arabischen Emirate auf dem Programm. "Solche Reisen am Saisonende sind für die Spieler oft schwierig, aber tolle Erfahrungen und für den Zusammenhalt der Mannschaft wichtig", betonte Teammanager Oliver Bierhoff. Und Bundestrainer Löw kündigte für den Fernost-Trip schon jetzt personelle Experimente an, zumal die Akteure fehlen werden, die das DFB-Pokalfinale am 30. Mai in Berlin bestreiten: "Da können sich junge Spieler noch mal in den Vordergrund spielen." Und hier denkt der Bundestrainer sicherlich an den Mönchengladbacher Marko Marin, die Hoffenheimer Marvin Compper und Tobias Weis, den Stuttgarter Sami Khedira oder auch den Schalker Benedikt Höwedes.

DW-Radio überträgt alle sechs noch ausstehenden WM-Qualifikationsspiele live und in voller Länge.

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