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DFB

DFB knackt Sieben-Millionen-Marke

Der Deutsche Fußball-Bund vermeldet einen neuen Mitglieder-Rekord. DFB-Präsident Reinhard Grindel tritt jedoch auf die Euphoriebremse.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB), der größte nationale Sport-Fachverband der Welt, hat erstmals die Schallmauer von sieben Millionen Mitgliedern durchbrochen. Nach Angaben des Verbandes sind aktuell 7.043.964 Menschen in den 21 Landesverbänden des DFB gemeldet. Das sind 74.493 Mitglieder mehr als im Vorjahr. "Dass erstmals die Marke von sieben Millionen Mitgliedern überschritten wurde, ist Beleg der ungebrochenen Begeisterung für den Fußball in Deutschland", sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel, mahnte aber auch: "Bei aller Freude darüber sehen wir auch die Herausforderungen, die beispielsweise durch den Rückgang der Mannschaften deutlich werden."

Mehr Frauenteams

Besonders im Frauen- und Seniorenbereich gab es allerdings Zuwächse. Ein weiterer Teil des absoluten Anstiegs geht wie in den Vorjahren auf die Klub-Mitgliedschaften von Fans zurück. Auch die Zahl der aktiven Spieler konnte gesteigert werden. Unter anderem ist in der Runde 2016/2017 im Vergleich zur Vorsaison ein Plus von mehr als 12.000 Fußballern (unter 18 Jahren) zu verzeichnen, die am Spielbetrieb teilgenommen haben. Ein Plus gab es zudem im Bereich der Frauen-Mannschaften. Mit 5819 weiblichen Teams nehmen 44 mehr am Spielbetrieb teil als noch 2016.

Die Zahl der Vereine ist laut der aktuellen Mitgliederstatistik trotz der allgemeinen demografischen Entwicklung in Deutschland nur leicht rückläufig. Gegenwärtig sind 24.958 Klubs gemeldet - das sind 117 weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Mannschaften ist allerdings von 159.545 im Jahr 2016 auf nun 157.313 zurückgegangen. Das entspricht einem Minus von 1,4 Prozent.

sn/jhr  (sid, dpa, DFB)

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