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Fußball

DFB kürt Spielorte für EM-Bewerbung 2024

Deutschland will nach 1988 zum zweiten Mal die Fußball-EM ausrichten. Der Deutsche Fußball-Bund hat jetzt die zehn Städte benannt, mit denen er sich bei der UEFA für 2024 bewerben möchte.

Sie haben gehofft, gefiebert und es jetzt geschafft: Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Gelsenkirchen, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart sind bei der Bewerbung für die Fußball-Europameisterschaft 2024 dabei. Leer hingegen gehen Nürnberg, Hannover, Bremen und Mönchengladbach aus. Das hat der Deutsche Fußball-Bund bekannt gegeben und damit die Kandidaten-Kür beendet.

"Alle 14 Bewerber-Stadien waren EM-tauglich", sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel. Die zuvor erstellte Empfehlung des Bewerbungskomitees, "das alle Bewerbungen in einem detaillierten, transparenten und beispielhaften Verfahren eingehend geprüft hat", sei 1:1 übernommen worden, "ohne eine sportpolitische Entscheidung zu treffen". Der DFB-Präsident hoffe nun, "dass auch die vier nicht berücksichtigten Bewerber unser gemeinsames Ziel, die EM 2024, weiter unterstützen und alle gemeinsam dazu beitragen, im kommenden Jahr eine starke Bewerbung des gesamten deutschen Fußballs abzugeben". Dresden, Freiburg und Kaiserslautern hatten ihr zunächst bekundetes Interesse zurückgezogen.

Deutschland und Türkei im Rennen

Der favorisierte DFB muss sich als Ausrichter allerdings noch durchsetzen, denn neben Deutschland hat sich auch die Türkei um die EURO in sieben Jahren beworben. Die Vergabe durch die Europäische Fußball-Union (UEFA) findet im September kommenden Jahres statt. Der DFB hofft dann auf den Zuschlag, um zum zweiten Mal nach 1988 die EM ausrichten zu dürfen. "Es wäre ein völlig falscher Eindruck, dass das Rennen schon gelaufen ist", betonte Grindel.

mrl/asz (sid und dpa)

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