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Frauenfußball

DFB-Frauen mit Auftaktniederlage

Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft ist mit einer Niederlage in den SheBelieves Cup gestartet. Gegen Gastgeber und Weltmeister USA reicht es am Ende nicht ganz - die Fortsetzung einer schwarzen Serie.

Die deutschen Fußball-Olympiasiegerinnen haben sich zum Start ins EM-Jahr wieder einmal die Zähne an Weltmeister USA ausgebissen. Die Auswahl von Bundestrainerin Steffi Jones unterlag zum Auftakt des SheBelieves Cups in den USA den Gastgeberinnen mit 0:1 (0:0) und verpasste das ersehnte erste Erfolgserlebnis gegen den Angstgegner seit über 13 Jahren.

Defensiv zunächst stark

Vor 16.318 Zuschauern im Talen Energy Stadium, der Heimspielstätte des MLS-Klubs Philadelphia Union, zeigte sich das deutsche Team trotz Jetlags zunächst hellwach. Defensiv ließ der zweimalige Welt- und achtmalige Europameister im ersten Durchgang nichts anbrennen, offensiv vergaben Isabel Kerschowski (7.) und Sara Däbritz (12.) Chancen auf eine frühe Führung. Für die USA kam nur Crystal Dunn (10.) zu einem gefährlichen Abschluss, den Torhüterin Almuth Schult aber entschärfte.

USA Fußball USA vs Deutschland (picture-alliance/abaca/E. Robertson)

Lynn Williams erzielte den 1:0 Siegtreffer für die USA

Erst nach der Pause erhöhte die US-Auswahl um Weltfußballerin Carli Lloyd den Druck - und ging prompt in Führung. Lynn Williams (56.) erzielte in einem intensiven Duell den Siegtreffer für den Titelverteidiger. Nach einem Ballverlust von Kerschowski landete ein Schuss von Christen Press noch an der Latte, im zweiten Nachschuss war Williams erfolgreich.

Mit zunehmender Spieldauer war der deutschen Mannschaft anzumerken, dass sie erst rund 48 Stunden vor dem Anpfiff angekommen war und nur eine Trainingseinheit absolviert hatte. Zu oft fehlte im Spielaufbau die Präzision, Jubilarin Anja Mittag blieb in ihrem 150. Länderspiel unauffällig.

"Es hat noch die Präzision gefehlt"

Bundestrainerin Jones war dennoch zufrieden: "Ich bin nach den Reisestrapazen trotz der knappen Niederlage stolz auf die Leistung der Mannschaft. Wir haben die Räume gut zugemacht, aber es hat noch die Präzision gefehlt." In den weiteren Partien trifft die DFB-Elf am Samstag in Harrison auf Frankreich und am Dienstag  in Washington D.C. auf die englische Auswahl. 

Nach dem Turnier bestreiten die DFB-Frauen am 9. April in Erfurt gegen den Olympiadritten Kanada ihr erstes Heimspiel des Jahres. Die direkte EM-Vorbereitung beginnt am 18. Juni. Geplant sind drei Trainingslager. 

mf/asz (dpa, sid)

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