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Sport-News

DFB-Frauen gewinnen Algarve-Cup

Zum dritten Mal holen die deutschen Fußball-Frauen den Titel beim Algarve-Cup. Im Finale dominieren sie gegen die Weltmeisterinnen aus Japan und gewinnen klar mit 3:0.

Der Algarve-Cup im frühlingshaften Portugal ist neben WM und EM das wichtigste Turnier im internationalen Frauenfußball. Bereits 2006 und 2012 hatten die deutschen Frauen den Titel abgeräumt, jetzt gelang ihnen dieses Kunststück zum dritten Mal. Im Finale gegen Japan im Estadio do Algarve in Faro erzielten die eingewechselte Nadine Keßler (46. Minute), Anja Mittag (49.) und Dzsenifer Marozsan (61.) die Tore beim 3:0 (0:0)-Erfolg der deutschen Elf.

Leichte Vorteile für die deutsche Elf

In der Partie dauerte es nach einer Phase des Abtastens eine Viertelstunde, bis die Aktionen der DFB-Elf klarer wurden. Große Chancen blieben zunächst aus. Celia Sasic (23.) schoss nach einer von der erneut zentral offensiv agierenden Mittag und Lira Alushi schön herausgespielten Chance über das japanische Tor. Kurz darauf scheiterte Nahomi Kawasumi frei vor DFB-Torhüterin Almuth Schult, die den Ball reaktionsschnell abwehrte. Josephine Henning konnte in höchster Not noch vor der heranstürmenden Yuki Ogimi klären. Auf der Gegenseite hatte Sasic (38.) die beste Möglichkeit vor der Pause, doch ihr Kopfball strich knapp am Pfosten vorbei.

Neid wechselt klug

Zur zweiten Hälfte bewies Bundestrainerin Silvia Neid mit der Hereinnahme von Keßler für Lena Goeßling ein goldenes Händchen. Schon mit der ersten Ballberührung traf die Wolfsburgerin zum 1:0 nach Vorarbeit von Alushi - der Bann war gebrochen. Mit einem Traumtor von Anja Mittag (49.), die mit der Hacke wiederum nach Pass der glänzend aufgelegten Alushi den Ball ins Tor lenkte, war die Partie entschieden. Danach war der Weltmeister aus Asien geschockt, konnte sich keine große Chance mehr erspielen. Marozsan erhöhte mit einem herrlichen Distanzschuss sogar auf 3:0 - der Rest war Spielfreude pur.

Dementsprechend zufrieden ist die Bundestrainerin mit dem gesamten Turnierverlauf. Nach drei Gruppensiegen gegen Island (5:0), China (1:0) und Norwegen zog sie eine überwiegend positive Bilanz: "Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert. Alle Spielerinnen konnten sich hier zeigen, haben Engagement und Leidenschaft eingebracht. Jede Spielerin weiß, was zu tun ist auf den einzelnen Positionen", lobte die 49-Jährige.

jk/jw (sid,dpa)