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WM-Qualifikation Frauen

DFB-Frauen feiern Schützenfest gegen Färöer

Vier Tage nach der historischen 2:3-Niederlage gegen Island haben sich die deutschen Fußball-Frauen in der WM-Qualifikation mit einem Torfestival zurückgemeldet: 11:0 gegen die Färöer.

Die Mannschaft von Bundestrainerin Steffi Jones besiegte in Aspach den krassen Außenseiter Färöer locker mit 11:0 (6:0). Alexandra Popp (12./45.1. Minute), Tabea Kemme (15./27.), Spielführerin Babett Peter (30.), Kathrin Hendrich (33.), Lina Magull (48.) und Hasret Kayikci mit einem Viererpack (63./75./83./89.) trafen für den Olympiasieger. Die DFB-Auswahl übernahm damit in der Qualifikationsgruppe 5 für die Weltmeisterschaft zumindest vorübergehend wieder den ersten Platz. 

Druck auf Steffi Jones 

DFB-Präsident Reinhard Grindel hatte den Druck auf Frauen-Bundestrainerin Steffi Jones erhöht. "Die Leistungen sind in der Qualifikation nicht besser, sondern schlechter geworden. Da lohnt es nicht, drumherum zu reden", sagte Grindel in der Halbzeitpause des WM-Qualifikationsspiels zwischen Deutschland und den Färöer in der ARD: "Deswegen kommt es darauf an, dass wir das Gefühl bekommen, dass wir die Qualifikation schaffen können." 

Fußball 2019 FIFA Women's World Championship Qualifier Deutschland v Island (Getty Images/Bongarts/M. Hangst)

Bundestrainerin Steffi Jones

Reaktion nach Island-Blamage

Die deutschen Frauen hatten in der vergangenen Woche völlig überraschend 2:3 gegen Island verloren und die erste Niederlage in der WM-Qualifikation seit 19 Jahren erlitten. Die erfolgsverwöhnte Auswahl, im vergangenen Sommer noch Olympiasieger in Rio, war in diesem Jahr bei der EM schon im Viertelfinale ausgeschieden.

DFB-Präsident Grindel optimistisch

Grindel ergänzte, wie wichtig die Qualifikation für die Frauen-WM 2019 in Frankreich sei. "Wann haben wir mal acht bis zehn Millionen, die zugucken. Das ist die WM - vor allem in einem Nachbarland", sagte Grindel: "Wenn wir das nicht erreichen würden, wäre das ein schwerer Rückschlag für den Frauenfußball. Wir würden uns als Olympiasieger nicht für Olympia qualifizieren können." Deshalb sei es wichtig, "die nächsten Spiele zu analysieren, ob wir glauben, mit der Leistungssteigerung, die wir erwarten, das zu schaffen."

dvo/qu (SID,dpa)