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Afrika

Deutschlandpremiere: "Something Necessary"

Die kenianische Regisseurin Judy Kibinge erzählt von Gewalttaten und inneren Kämpfen. Der Film ist das Ergebnis eines gemeinsamen Workshops von DW Akademie und ONE FINE DAY FILMS.

"Something Necessary" erzählt die Geschichte von zwei Menschen, Anne und Jospeh, vor dem Hintergrund der gewaltsamen Unruhen, die den kenianischen Präsidentschaftswahlen 2007/2008 folgten. Anne ist Opfer der Gewalttaten, ihr Mann gestorben, ihr Haus niedergebrannt, ihr Sohn liegt im Koma. Joseph hingegen ist Täter, war in jenen Tagen der Unruhen Mitglied einer Gang. Sowohl Joseph als auch Anne sind auf der Suche, um die schmerzhaften Erlebnisse der Vergangenheit zu verarbeiten und um wieder eine Lebensperspektive zu finden.

Der Kinofilm ist das Ergebnis einer langen Reise, die mit einem Workshop für über 60 Filmschaffende aus den Bereichen Regie, Produktion, Drehbuch, Schnitt, Tongestaltung, Szenenbild und Kamera begann. Aus diesen Teilnehmern rekrutierte sich das Filmteam, das unter der Regie von Judy Kibinge das Drehbuch des kenianischen Drehbuchautors Mungai Kiroga verfilmte.

Judy Kibinge bei den Dreharbeiten zu Something Necessary von Regisseurin Judy Kibinge (Foto: Philippa Ndisi).

Judy Kibinge (links) bei den Dreharbeiten zu "Something Necessary"


Im Februar startet die deutsche Kinotour von "Something Necessary", in Anwesenheit der Regisseurin Judy Kibinge und der Hauptdarstellerin Susan Wanjiru.

Kinotour in Deutschland:
19.02. KÖLN, Cinenova
20.02. BERLIN, Babylon Rosa-Luxemburg-Platz
21.02. LEIPZIG, Passage Kinos
22.02. NÜRNBERG, Cinecitta
23.02. WÜRZBURG, Central Programmkino
24.02. MÜNCHEN, City Kinos
25.02. HEILBRONN, Universum-Arthaus Kinos
26.02. STUTTGART, Metropol
27.02. FRANKFURT, Kino im Filmmuseum
28.02. BONN, Haus der Geschichte
01.03. BIELEFELD, Kamera Filmkunsttheater
02.03. BREMEN, City 46
03.03. HAMBURG, Abaton

Die gemeinsame Initiative von ONE FINE DAY FILMS, DW Akademie und der kenianischen Produktionsfirma Ginger Ink hat sich zum Ziel gesetzt, die Entwicklung des modernen afrikanischen Films zu unterstützen. Der Fokus des mehrteiligen Workshops lag dabei auf dem künstlerischen Aspekt, eine eigene Filmsprache zu entwickeln und eigene Ideen umzusetzen. Das gemeinschaftliche Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), von der Film- und Medienstiftung NRW, dem Goethe-Institut Kenia und ARRI Film & TV Services.

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