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Aktuell Deutschland

Deutschland wartet auf heißesten Tag

Erst kam kein Sommer, nun kommt er in hoher Konzentration: Dieser Sonntag soll in Deutschland der heißeste Tag des Jahres werden. Schon am Samstag kletterten die Temperaturen deutlich über 30 Grad.

Das Hoch "Achim" und das Tief "Xenja" bringen Deutschland am vorletzten August-Wochenende sehr heiße Luft aus Afrika und den Hitzerekord des Jahres. Vorläufiger Hotspot am Samstagnachmittag war mit 35,6 Grad Heinsberg in Nordrhein-Westfalen. Am Sonntag kann dann sogar die 40-Grad-Marke geknackt werden, glauben Meteorologen.

Wer es heiß liebt, war im Westen Deutschlands besonders gut aufgehoben. So zeigte in Trier das Thermometer am Nachmittag 35,4 Grad an, in Bad Kreuznach waren es 34,0 Grad. An den Küsten sorgte Seewind dafür, dass es nicht ganz so heiß wurde.

Ab Dienstag wieder kühler

Kommende Woche geht es dann mit hochsommerlichen Temperaturen weiter, die 30-Grad-Marke wird von Dienstag an jedoch nicht mehr flächendeckend überschritten. Laut Dorothea Paetzold vom Deutschen Wetterdienst muss mit heftigen Gewittern gerechnet werden, die gelegentlich als Unwetter daherkommen.

Sprung ins kühle Wasser im Schwimmbad Fechingen. Foto: dpa

Im Freibad lässt es sich aushalten

Das Hoch "Achim" und das Tiefdruckgebiet "Xenja» sind nach Darstellung der Meteorologen eine gute Kombination: "Achim" liegt mit seinem Zentrum derzeit über Polen und sorgt für Sonnenschein, "Xenja" über dem Atlantik lenkt mit südlicher Luftströmung heiße Luft nach Deutschland. Beide lassen sehr heiße Luft aus Afrika hierher.

Das Bilderbuch-Wetter lockte viele Menschen ins Freie. Straßencafés, Freibäder und Badeseen waren überfüllt. In Hamburg strömten Zehntausende zum Kreuzfahrtschiff-Gucken in den Hafen. Wegen des Ferienendes in Nordrhein-Westfalen reisten gleichzeitig viele Gäste von den ostfriesischen Inseln ab. Auf den Autobahnen in Niedersachsen gab längere Staus. Auch Schiffskapitäne auf der Donau mussten geduldig längere Pausen einlegen. Denn der Fluss ist an einigen Stellen nicht mehr tief genug, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtete. An anderen Flüssen in Deutschland gebe es bisher keine größeren Probleme.

ml/uh (dpa/dapd)