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Kultur

Deutschland unterstützt Autoren im Exil

Acht Autoren, die in ihrer Heimat verfolgt werden, können zurzeit in Deutschland arbeiten. Deutschland habe eine "historisch begründete Verantwortung", sagte die deutsche Kulturstaatsministerin Monika Grütters.

Die Autoren sind im Rahmen des Programms "Writers in Exile" in Deutschland. Zwei von ihnen kommen aus Syrien, die anderen aus Tunesien, Aserbaidschan, Georgien, Kolumbien, China und Vietnam. Aus Anlass einer Veranstaltung in Berlin, bei der die Autoren vorgestellt werden, rief Grütters zur Verteidigung der künstlerischen Freiheit auf.

"Schutz vor Verfolgung und Unterdrückung"

"Es ist die historisch begründete, besondere Verantwortung unseres Landes, bedrängten Künstlern und Intellektuellen Schutz vor Verfolgung und Unterdrückung zu gewähren", sagte sie. Während der Diktatur der Nationalsozialisten hatten tausende deutsche Künstler und Schriftsteller Zuflucht im Ausland gesucht und gefunden.

"Writers in Exile"

Mit der seit 1999 laufenden Initiative "Writers in Exile" will die deutsche Abteilung der Schriftstellervereinigung PEN ("Poets, Essayists, Novelists") eigenen Angaben zufolge dazu beitragen, dass verfolgte Schriftsteller wenigstens eine gewisse Zeit lang in Ruhe arbeiten können. Mit 370.000 Euro im Jahr wird das Programm aus dem Haushalt der Kulturstaatsministerin finanziert.

nf/cr (dpa/PEN)