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Sport

Deutschland im Achtelfinale

Mit einer konzentrierten Leistung setzten sich die deutschen Handballer gegen Montenegro durch. Der 29:21-Erfolg bedeutet gleichzeitig den Einzug ins WM-Achtelfinale. Besonders stark: die Abwehr um Oliver Roggisch.

Bundestrainer Martin Heuberger stand die Erleichterung nach der Partie ins Gesicht geschrieben. Seine Spieler hatten schon in der Schlussphase der Partie jeden ihrer Treffer frenetisch bejubelt. Nach dem deutlichen 29:21-Erfolg gegen Montenegro steht das Team sicher im Achtelfinale. Das Mindestziel des deutschen Handballbundes ist damit schon vor dem letzten Gruppenspiel erreicht.  "Der Druck war da. Montenegro hatte die letzte Chance. In der Abwehr haben wir Beton angerührt, das war die Grundlage", sagte Heuberger. 

Die deutschen Fans und wohl auch die Spieler hatten sich in der Halle im nordspanischen Granollers auf eine zähe Partie eingestellt. Vor allem die körperlich sehr robuste Spielweise der Montenegriner weckte schlechte Erinnerungen: im vergangenen November hatten sie auf diese Weise überraschend die DHB-Auswahl bezwungen. Diesmal jedoch agierte die deutsche Mannschaft gelassener. In der Abwehr ließen Kapitän Oliver Roggisch und Spielmacher Michael Haaß nur wenig zu. Trotzdem dauerte es bis die DHB-Auswahl in Schwung kam. Nach einem 7:8-Rückstand in der 18. Minute wurde der Weltmeister von 2007 auch im Angriff konsequenter. Lohn für einige schöne Anspiele auf den Kieler Kreisläufer Patrick Wiencek und gelungene Tempogegenstöße über die schnellen Außen Dominik Klein und Patrick Groetzki war die 12:8-Führung in der 24. Minute. Montenego verstand es jedoch den Abstand noch einmal zu verkürzen. So ging die deutsche Mannschaft nur noch mit einem 13:11 Vorsprung in die Halbzeit.

Dominik Klein (L) beim Sprungwurf gegen Montenegros Keeper Rade Mijatovic (JOSEP LAGO/AFP/Getty Images)

Linksaußen Dominik Klein (l.) steuerte vier Treffer zum klaren Erfolg bei

 

Montenegro kämpft sich zurück

Die Mannschaft aus Montenegro kam aktiver aus der Pause zurück. Nach fünf Minuten der zweiten Halbzeit hatten sie zum 14:14 ausgeglichen. Die deutsche Mannschaft ließ sich davon jedoch wenig beeindrucken. Das Team von Bundestrainer Martin Heuberger war nun konzentrierter und besser im Spiel. Ein erfolgreicher Tempogegenstoß von Klein bescherte wieder einen Vier-Tore-Vorsprung (18:14/39. Minute). Bis zur 43. Minute zog der Favorit dank konsequenter Chancenverwertung auf 21:14 davon. Montenegro traf bei vielen Würfen nur Pfosten oder Latte. Oder die Angreifer scheiterten an Silvio Heinevetter im deutschen Tor, der sich im Verlauf der Partie deutlich steigern konnte. In der Schlussphase wirkten die Montenegriner müde, zwar konnten sie den Rückstand noch etwas verkürzen. Doch die deutsche Mannschaft brachte den Erfolg souverän über die Zeit.

Mit jeweils vier Treffern waren Klein und der Balinger Christoph Theuerkauf die besten Werfer der Partie. Am Freitag trifft die Mannschaft im abschließenden Gruppenspiel auf Olympiasieger Frankreich. In der Partie um den Gruppensieg sieht Klein durchaus Chancen für sein Team: "Wir denken von Spiel zu Spiel und wollen jedes Spiel gewinnen.

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